afeteria-Newsletter
Inhalt:
1. Spruchweisheit
2. Kalendernotiz
3.
Das "kleine" Gedicht
4. Speiseplan
5. Gesundheit und
Ernaehrung
6. SGG-Forum
7. Kultur-Tipp
8. Lese-Tipp
9.
Wissenswert
10. Schule / Bildung aktuell
11. Das SGG aktuell /
Presse
12. Internet-Tipp
13. TV-Tipp / Hoerfunk-Tipp / Film-Tipp
14.
Interessante Zahlen
15. Preisrätsel
16. Originelle Ideen
17. Zeichen
der Zeit
18. Alles, was Recht ist
19. Ausbildung und
Beruf
20. VORBILDLICH
21. Schulwitz der Woche
22. Was
macht Schule anderswo...
23. Merkwuerdiges Schlusslicht
1. Spruchweisheit / Zitat:
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Sei am Tag
mit Lust bei den
Geschäften, aber mache nur
solche, dass du nachts
ruhig
schlafen kannst.
Thomas Mann
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2. Kalendernotiz
| 9.1.1960: Baubeginn des
Assuan-Staudamms |
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Es war
die Zeit des Kalten Krieges und auch im Nahen Osten zog dieser
seine Fronten: Aegypten unter seinem legendaeren Führer Gamal Abd
el Nasser gehoerte zwar offiziell zu den "Blockfreien", es war
aber de facto eng mit der Sowjetunion liiert. Moskau sah deswegen
eine ideale Gelegenheit, sich als Freund und Verbuendeter für die
gesamte arabische Welt anzubieten, als Nasser um Hilfe bei einem
Mammut-Projekt bat, das sein Land voranbringen sollte: Dem Bau
eines gigantischen Nil-Staudammes bei Assuan in Oberaegypten,
dessen Kosten auf eine Milliarde Dollar veranschlagt waren, und
von dem man sich eine spürbare Verbesserung der Infrastruktur des
Landes versprach. Die Arbeiten begannen am 9. Januar 1960 und
sollten zehn Jahre
dauern.
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3. Das "kleine" Gedicht
Was ist der Mensch?
Was ist der Mensch? Ein Magen, zwei Arme,
ein
kleines Hirn und ein großer Mund,
und eine Seele - daß Gott erbarme!
-
Was muß der Mensch? Muß schlafen und denken,
muß essen und
feilschen und Karren lenken,
muß wuchern mit seinem halben Pfund.
Muß
beten und lieben und fluchen und hassen,
muß hoffen und muß sein Glueck
verpassen -
und leiden wie ein geschundner Hund.
Erich Muehsam
(1878-1934)
aus: Wüste - Krater - Wolken. Gedichte (1914)
* der
Autor ................................................
geboren am
06.04.1878 in Berlin, ermordet am 10. Juli 1934
im KZ Oranienburg.
Biographielink:
http://gutenberg.spiegel.de/autoren/muehsam.htm
4. Speiseplan der Woche vom 12.1. bis 16.1.2009
MONTAG: Gulaschsuppe
Pizzabaguette
Frikadelle mit Broetchen
Currywurst mit Broetchen
DIENSTAG: Putengulasch,
Spaetzle (auch vegetarisch)
MITTWOCH: Spaghetti
Bolognese
Leberkaese
auf Broetchen
Frische Waffeln
DONNERSTAG: Chili cob carne
Pizzabroetchen
Thunfischsandwich
FREITAG: Bratwurst,
Puerree, Rotkohl
Mozzarella-Tomaten-Broetchen
5. Gesundheit und Ernaehrung
Analyse/Kommentare Das richtige Essen kann womöglich klüger
machen. ...
www.newstin.de/tag/de/95164507 - 51k
6. SGG-Forum
10.2.2009, 19.30 Uhr,
Cafeteria:
Dr. Alexander Koch (Direktor des Historischen Museums der
Pfalz, Speyer):
Vortrag:
Die
Wikinger – Global Players des Mittelalters, 10.02.2009, SGG-Forum
Sie waren geniale Schiffsbauer,
beruehmte Seefahrer, wagemutige Entdecker, einfache Bauern, Haendler und
Staatengruender. Von ihrer skandinavischen Heimat aus brachen sie auf und
veraenderten die Welt des Mittelalters – Global Players im besten Sinne des
Wortes – von Birka über Byzanz bis nach Bagdad reichten nachweislich ihre
Kontakte. Manchen Chronisten waren sie grausame Pluenderer und moerderische
Barbaren, andere ruehmten ihren Mut, ihre Verwegenheit und ihre
Willensstaerke. Bis heute umgibt sie ein Mythos. Was aber ist wirklich
dran an den Nordmännern, was ist tatsaechlich über sie bekannt, welches Erbe
hinterließen Sie? Was wissen wir von ihren Entdeckungsfahrten, ihren
Siedlungen und Handelsplaetzen, ihren Schiffen, ihrem Alltag? Wie konnte es
ihnen gelingen, hochseetuechtige Schiffe zu entwickeln, zu bauen und auf den
Weltmeeren zu steuern? Welche Rolle spielten die Wikinger, die als
Waraegergarde am Hof des byzantinischen Kaisers in Konstantinopel dienten? Der
Vortrag versucht Antworten auf diese Fragen, zeichnet die enorme Dramatik der
Wikingerzeit nach und praesentiert bedeutende archaeologische und
kunsthandwerkliche Hinterlassenschaften, historische Quellen sowie bildliche
Denkmaeler dieser ereignisreichen Epoche (ca. 800-1100
n.Chr.).
Zur
Person:
Alexander
Koch ist Direktor und Geschaeftsfuehrer der Stiftung Historisches Museum der
Pfalz in Speyer. Er studierte in Mainz und Kiel Vor- und Fruehgeschichte,
Klassische Archaeologie sowie Mittlere und Neuere Geschichte. Nach der
Promotion war er von 1993 bis 1999 am Roemisch-Germanischen Zentralmuseum in
Mainz taetig, anschließend Chef der archaeologischen Abteilung, spaeter Leiter
des Bereichs Sammlungen/Wissenschaft und Mitglied der Geschaeftsleitung am
Schweizerischen Landesmuseum in Zuerich. Schwerpunkte seiner Forschungen
bilden Fragenkreise zur Herausbildung und zur Selbstdarstellung von Eliten in
fruehmittelalterlichen Gesellschaften, zu Wechselbeziehungen zwischen
sesshaften und nomadischen Gruppen sowie kulturellen Fernbeziehungen. Darueber
hinaus beschaeftigt er sich mit imperialen Grabanlagen in China sowie Kleidung
und Bewaffnung im Fruehmittelalter. Koch ist u.a. Privatdozent für das Fach
Vor- und Fruehgeschichte an der Universitaet Marburg, Stellvertretender
Vorsitzender des Museumsverbands Rheinland-Pfalz sowie Mitglied verschiedener
wissenschaftlicher Kommissionen, Kuratorien und Gremien
3.
Maerz 2009: Dr. Eugen Drewermann (naehere Infos folgen demnaechst)
Vorausschau
(naechstes Schuljahr):
31.8.2009:
Prof. Dr. Rene Algesheimer (Universitaet
Zuerich
,SGG-Abi 1992), Themenbereich: Marketing und
Konsumforschung
9.9.2009: Ernst
Fritz-Schubert: "Das Schulfach Glueck" an
der Willi-Helpach-Schule in Heidelberg
7.
Kulturtipps:
Historisches Museum am Strom:
Stadtleben im
Mittelalter
Bingen und
das Rheintal, di-so 10-17 Uhr, bis 31.1.
8. Lesetipp / Hoertipp / CD-Tipp:
Pennaeler und Probleme: François Bégaudeau:"Die
Klasse".
François Bégaudeau: "Die Klasse"
(Aus dem
Franzoesischen von Katja Buchholz und Brigitte Große. Suhrkamp Verlag, 232
Seiten, 12,90 Euro)
Tag
für Tag steht François Bégaudeau in einem Pariser Problembezirk vor seiner
Klasse. Er ist Franzoesischlehrer im Collège, dem Herzstueck des
franzoesischen Schulwesens. Hier, in Klasse sechs bis neun, sind alle noch
beisammen. Nach dem Abschluss (einer Art Mittleren Reife, dem "Brevet")
erlischt die Schulpflicht. Die Guten gehen drei weitere Jahre aufs Lycée, bis
zum Abitur ("Bac"), die anderen werden mit fuenfzehn entlassen.
Sisyphos an der Tafel. Vor ihm Nordafrikaner, Schwarzafrikaner,
Immigrantenkinder, chinesische Fluechtlinge, Franzosen. Frankreich ist
bekanntlich das Land, in dem man sich Sisyphos "gluecklich" vorstellt. Also
tagaus, tagein dasselbe: schuelerseits Unvermoegen, Unwillen, Unbildung, die
schier nicht weichen wollen (manchmal doch), lehrerseits Engagement, Frust,
Überdruss, blanke Nerven, Disziplinierungsmaßnahmen, die uns altmodisch
vorkommen.
Ist "Die Klasse" das Buch zum Film? Nein, umgekehrt. Das Buch wurde schon
2006 veroeffentlicht und preisgekroent. Der Film kam 2008 heraus und erntete
die Goldene Palme in Cannes. Bégaudeau spielt darin selbst die Hauptrolle,
zusammen mit seinen Schuelern. Im Buch pflegt er einen aeußerst lakonischen
Stil und repetitive Strukturen - ein Nouveau Roman im Schulmilieu, pur und
packend. Der (kommende Woche auf Deutsch anlaufende) Film traut sich dies
leider nicht zu: eine dramaturgisch scheinbar opportune Verstrickungshandlung
wurde in der zweiten Haelfte für die Hauptperson dazukonstruiert - Ergebnis:
zwitterhaft. Fast große Kunst. Das Buch dagegen ist aus einem Guss. Jeder wird
jeden Tag schuldig, im Alltagstakt.
9. Wissenswert / Gut zu
wissen:
9. Jan. 2009 ... Zumindest in Mäusen können
Stammzellen im Gehirn selbständig Defekte finden und sie
reparieren. Dort, wo Nervenzellen ausgefallen sind,
...
www.welt.de/wissenschaft/hirnforschung/article2977492/Stammzellen-reparieren-Gehirndefekte-selbstaendig...
- 114k
10. Schule und Bildung aktuell
THEATERFAHRT nach Wiesbaden am 23. Januar 2009
(Freitag)
"Schwanensee" , Ballett, Musik von Peter
Tschaikowsky
Die Karten koennen bei mir
abgeholt und bezahlt werden: 13 Euro (inklusive Busfahrt).
Abfahrt: 18.45 Uhr (Bahnhof
Bingen-STADT)
Beginn: 20
Uhr
Rueckkunft: ca. 23 Uhr (Bahnhof
Bingen-STADT)
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12. Computer- und
Internet:
13. TV-Tipp / Hoerfunk-Tipp /
Film-Tipp