(red). "Hinsehen statt wegsehen" lautet das Motto der neuen Schuelerpausenaufsicht an der Heinrich-von-Brentano-Schule. Aber wie kann man handeln, wenn man andere dabei beobachtet, wie sie gegen die Schulordnung verstoßen? Diese Frage stellten sich Anfang Februar acht freiwillige Schuelerinnen und Schueler aus der zehnten Klasse, die im Rahmen einer ganztägigen Fortbildung zum Thema Schülerpausenaufsicht und Zivilcourage teilnahmen. Inhaltlich ging es um die zukuenftigen Aufgaben der Schülerpausenaufsicht bis hin zur Erarbeitung konkreter Deeskalationsstrategien. Das Training haben die beiden Schulsozialarbeiter Nader Helmi und Meike Trommer mit der Verbindungslehrerin Anna-Maria Mueller durchgefuehrt.
Ziel der Schuelerpausenaufsichten ist es, die Lehrkraefte bei ihrer Pausenaufsicht zu unterstuetzen und gemeinsam für eine Verbesserung der Pausenatmosphaere zu sorgen. Dabei dienen sie als Vorbild für jüngere Schuelerinnen und Schueler und sorgen für mehr Sicherheit auf dem Schulgelände.
Sie leiten auch kooperative Abenteuerspiele an und wollen so außerdem dafür sorgen, dass vor allem juengere Schuelerinnen und Schueler ihre Pausen sinnvoll verbringen und sich dabei ausreichend bewegen.
Zukuenftig werden die Schülerinnen und Schueler während der ersten und zweiten großen Pause ihre Dienste auf dem Schulhof wahrnehmen und in diesem Zusammenhang eng mit den Schuelersanitätern und dem Mediatoren-Team zusammenarbeiten.
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