CAFETERIA-NEWS - ab jetzt wieder regelmäßig jeden Freitag!
Inhalt:
1. Spruchweisheit
2. Kalendernotiz
3. Das "kleine" Gedicht
4. Speiseplan
5. Gesundheit und Ernaehrung
6. SGG-Forum
7. Kultur-Tipp
8. Lese-Tipp
9. Wissenswert
10. Schule / Bildung aktuell
11. Das SGG aktuell / Presse
12. Internet-Tipp
13. TV-Tipp / Hoerfunk-Tipp / Film-Tipp
14. Interessante Zahlen
15. Preisrätsel
16. Originelle Ideen
17. Zeichen der Zeit
18. Alles, was Recht ist
19. Ausbildung und Beruf
20. VORBILDLICH
21. Schulwitz der Woche
22. Was macht Schule anderswo
23. Der aktuelle Film im Kino
24. NEU: Hilfreiche Adressen
25. Merkwuerdiges Schlusslicht
1. Spruchweisheit / Zitat:
Eine Gesellschaft
braucht mehr als Kapital und Arbeit.
Wir brauchen
mehr als Bilanz und Shareholder-Value,
mehr als Gewinn- und Verlustrechnung.
Wir brauchen etwas,
was die Menschen zusammenhält.
Das nennen Christen Nächstenliebe.
Das nennt die Arbeiterbewegung Solidarität.
Das nennt Martin Luther King compassion.
Dafür gibt es unterschiedliche Begriffe.
Ich nenne das
den Mörtel,
der das Haus zusammenhält,
damit es den Sturm übersteht.
Und davon ist bei uns
viel zu wenig vorhanden.
Johannes Rau
2. Kalendernotiz
20. August 1964:
Erste Entwicklungshelfer
Ein Jahr nach der Gründung des "Deutschen Entwicklungsdienstes" (DED) flogen die ersten Entwicklungshelfer nach Daressalam in Tansania. Ihre Aufgabe bestand in der Unterstützung der Sanierung von Elendsvierteln und in Hilfsdiensten in Kindergärten und Kliniken.
3 Gedicht der Woche
Wandelt sich rasch auch die Welt
wie Wolkengestalten,
alles Vollendete fällt
heim zum Uralten.
Über dem Wandel und Gang,
weiter und freier,
währt noch dein Vor-Gesang,
Gott mit der Leier.
Nicht sind die Leiden erkannt,
nicht ist die Liebe gelernt,
und was im Tod uns entfernt,
ist nicht entschleiert.
Einzig das Lied überm Land
heiligt und feiert.
Rainer Maria Rilke (1875-1926)
aus: Die Sonette an Orpheus. Geschrieben als ein Grab-Mal fuer Wera Ouckama Knoop
Château de Muzot im Februar 1922
4. Speiseplan vom 23.8. bis 27.8.10:
MONTAG: Gemüsesuppe
Currywurst mit Brötchen
Pizzabaguette
Frikadelle auf Brötchen
DIENSTAG: Hähnchenschenkel mit Ananassoße
und Reis
MITTWOCH: Spaghetti mit Tomatensoße
Fleischkäse mit Brötchen
Frische Waffeln
DONNERSTAG: Kasseler in Apfelsahnesoße und Püree
Pizzabrötchen
Thunfisch-Sandwich
Eierbrötchen
FREITAG: Fischfilet mit Kartoffelsalat
Mozarella-Tomaten-Brötchen
5. Gesundheit und Ernährung
peb-Studie Junge Eltern: Konfliktvermeidung statt Erziehung
Mit der peb-Studie „Junge Eltern“ untersuchte die Plattform Ernährung und Bewegung e.V (peb) die Einflussfaktoren für das Ernährungs- und Bewegungsverhalten junger Familien in der frühen Phase der Kindheit. Damit beleuchtet die peb-Studie Motive, Hinderungsgründe und Voraussetzungen für gesundheitsorientiertes Verhalten in jungen Familien und liefert neue Erkenntnisse zur Prävention von Übergewicht.
Gesunder Lebensstil braucht Regeln
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass es im Alltag von jungen Familien immer weniger Regeln, Rituale und feste Essenszeiten gibt. Eltern machen ihren Kindern nur wenige Vorgaben – und das Essen wird zur Verhandlungssache, bei der zwischen Eltern und Kindern ausgehandelt wird, was, wann, wie oft und wie viel gegessen wird. So gestehen sich 42 Prozent der Eltern ein, dass es Ihnen schwer fällt, sich den Wünschen ihrer Kinder zu widersetzen. Elternaussagen aus den Interviews der peb- Studie wie „Ich musste als Kind immer essen, was auf den Tisch kam. (…) Ich möchte meinen Sohn nicht einengen.“ und „Es ist viel zu schwierig, streng zu sein, wenn er mich mit seinen süßen Augen anguckt.“ zeigen, wie schwer es den Eltern fällt, feste Regeln aufzustellen und durchzusetzen.
Weitere Informationen zur peb-Studie „Junge Eltern“ finden Sie unter www.pebonline.de
Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)
peb ist ein Zusammenschluss von Vertretern aus öffentlicher Hand, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Eltern und Ärzten. Über 100 Partner setzen sich aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen ein.
Mehr dazu:
Internet: www.ernaehrung-und-bewegung.de
6. SGG-Forum
Noch keine Termine!
7. Kultur-/Veranstaltungstipps:
SWR-Literaturnacht in Mainz am 27. August 2010
Zum zweiten Mal findet die SWR-Literaturnacht in Mainz statt.
Von 18 bis 24 Uhr Uhr treffen rund um den Schillerplatz ? in einem
historischen Spiegelzelt, im Osteiner Hof, in der IHK, im Institut
français, in einer Straßenbahn und im Möbelhaus Mondo ? viele moderne
Klassiker von Max Frisch bis Arno Schmidt auf die wichtigsten Autoren des
literarischen Herbstes.
Bernhard Schlink, Ferdinand von Schirach, Roger Willemsen, Alina Bronsky,
Margarete Mitscherlich und Ingrid Noll sind zu Gast bei Thea Dorn und
Felicitas von Lovenberg.
Die für den ?Preis der SWR-Bestenliste 2010? nominierten Autoren: Volker
Braun, Jan Faktor, Arno Geiger, Iris Hanika, Terézia Mora, Norbert Scheuer
und Stephan Thome lesen im Runden Zimmer des Osteiner Hofs aus ihren
Werken.
Weiterhin wird aus den nominierten Büchern von Anna Katharina Hahn,
Brigitte Kronauer und Patrick Modiano gelesen. Es diskutieren die Kritiker:
Eberhard Falcke, Elmar Krekeler, Ursula März, Kirsten Voigt und Hubert
Winkels. Abgerundet wird das Programm durch Lesungen und Ausstellungen, ein
poetisches Konzert und eine Poetry Slam Revue.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos, man braucht keine Eintrittskarten.
Informationen und Live-Stream auf:
http://www.swr.de/literaturnacht/-id=5044258/1axqxva/index.html
8. Lesetipp / Hoertipp / CD-Tipp:
Von Schülern, Eltern und anderen Besserwissern
Gabriele Frydrych, erprobt durch viele Jahre hinter dem Pult, liefert augenzwinkernd und mit bissigem Humor Einblicke in den aberwitzigen Alltag im Klassenzimmer. Die handelnden Personen: Pubertierende Ungeheuer, hauptberufliche Mütter, notorische Erziehungsverweigerer, besserwisserische Kollegen und überforderte Schulleiter. Frydrychs scharfem Blick entgeht nichts; ihre spitze Feder zeichnet den ganz normalen Wahnsinn »Schule« auf.
Quelle: Piper Verlag GmbH
9. Wissenswert / Gut zu wissen:
Hören hilft Sehen
Sprache verbessert optische Wahrnehmung
Wer den Namen eines Gegenstandes laut ausgesprochen hört, dem fällt das entsprechende Objekt anschließend viel eher ins Auge – selbst dann, wenn es sich inmitten eines optischen Durcheinanders befindet. Das haben US-Wissenschaftler in einem Experiment mit 96 Probanden entdeckt, denen auf einem Bildschirm für wenige Millisekunden eine Reihe von Zeichen gezeigt wurde. Aufgabe war es, im Zeichengewimmel zu erkennen, ob ein bestimmter Buchstabe vorhanden war oder nicht. Ergebnis: Die Erkennungsrate stieg deutlich an, wenn die Probanden vorher den Buchstaben zu hören bekommen hatten. Dagegen führte das kurzfristige Einblenden des Buchstabens auf dem Monitor vor dem Test nicht zu einer besseren Leistung. Sprache interagiert also mit dem Sehsystem und beeinflusst damit stark die Wahrnehmung des Menschen.
10. Schule, Bildung und Erziehung aktuell:
Mit Angst ins neue Schuljahr?
Schüler fürchten Mobbing
Rheinland-Pfalz - Die Angst bei Schülern vor Mobbing im Klassenzimmer hat nach Erkenntnis der Trierer Schulpsychologin Anette Müller-Bungert in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen.
Viele Kinder starten nach Ansicht von Schulpsychologin Anette Müller-Bungert (siehe unten auch "Hilfreiche Adressen") mit Angst ins neue Schuljahr. Nicht jede Aufregung und Anspannung sei aber schlecht.
"Immer mehr Kinder haben Angst davor, mit ihren Klassenkameraden nicht klarzukommen und ausgegrenzt zu werden", sagte die Mitarbeiterin des Schulpsychologischen Beratungszentrums Trier. Früher seien Sticheleien "auf einen kleinen, engen Raum der realen sozialen Kontakte begrenzt gewesen". "Heute aber geht es ins Netz (Internet) und wird nicht mehr beschränkt."
Nicht nur Filme, sondern auch bösartige Gästebuch-Eintragungen online gehörten zur Mobbing-Palette. "Mobbingopfer kann jedes Kind werden. Es können Gute, Schlechte, Dicke und Dünne sein", sagte die Expertin. Auch keine Schulform bleibe verschont. Für Eltern sei nicht immer klar, was sich zwischen den Kindern abspiele. Sie sollten daher "genau hinschauen", wenn sich das Verhalten des Kindes im neuen Schuljahr deutlich verändere. In Rheinland-Pfalz beginnt an diesem Montag (16. August) wieder die Schule.
Viele Kinder starten nach Ansicht von Müller-Bungert mit Angst ins neue Schuljahr. Nicht jede Aufregung und Anspannung sei aber schlecht. Ein "gewisses Ausmaß" sei bei neuen Situationen wie Schul- oder Lehrerwechsel normal - und müsse von den Kindern auch bewältigt werden. Es gebe aber Schüler, die "ungesunde Angst" hätten, auch weil sie im vergangenen Schuljahr unter starkem Leistungsdruck gestanden und Stress erlebt hätten. "Der Erwartungsdruck, einen hohen Schulabschluss zu machen, ist größer geworden", sagte die Expertin. Daher sei es ganz wichtig, zu schauen, ob es Warnsignale gebe, die auf Überforderung schließen ließen. Dazu zählten aggressives Verhalten, Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen. Nicht nur Über-, sondern auch Unterforderung könne dabei Ursache sein, sagte Müller-Bungert.
Eltern sollten den Kindern zwar deutlich machen, dass Schule wichtig sei. Aber auch, dass Schule nur "ein Teil des Lebens ist, der nicht alle Fähigkeiten abbildet". Ziel müsse sein, dass Kind "lebensfähig" zu machen. Und dazu gehöre nicht nur ein guter Schul- Abschluss, sondern auch eine gute Persönlichkeit, sagte die Fachfrau. Das Trierer Beratungszentrum gehört zum Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz. Landesweit gibt es 14 derartige Zentren.
11. Aktuell am SGG / Presse
Nachhilfe am SGG:
Da die Lehrer immer wieder darum gebeten werden, Nachhilfe für Schüler zu vermitteln, möchte die Schule folgenden neuen Service anbieten:
Schüler des SGG, die Nachhilfe suchen oder anbieten wollen, können bei Frau Meyer einen Zettel mit Ihren Daten abgeben, und Frau Meyer versucht dann, die passenden Schüler zu vermitteln.
Dieser Service gilt nur für suchende und anbietende Schüler des SGG. Durch die persönliche Abgabe des Zettels bei Frau Meyer im Lehrerzimmer soll eine gewisse Seriösität und Datensicherheit gewährleistet werden.
Den Zettel zur Anmeldung findet man im Lehrerzimmer oder als PDF-Dateauf der SGG-Homepage (www.sgg-bingen.de)
Allgemeine Zeitung , 7.8.2010:
SPD: „Haltestelle ist sinnvoll“
(lef). Mit dem Voranschreiten der Straßenbauarbeiten in der Schloßbergstraße nimmt das Verkehrskonzept für diesen Bereich Konturen an.
www.allgemeine-zeitung.de/region/wiesbaden/9232920.htm
SGG-Schülerin Hülya Cin (9. Klasse) erfolgreich:
Allgemeine Zeitung, 14.8.2010:
Hülya spielt für die TürkeiHülya spielt für die Türkei.
BINGEN/WÖRRSTADT. Von Claus Rosenberg. FUSSBALL Binger Mädchen steht bei den Olympischen Jugendspielen ...
www.allgemeine-zeitung.de/region/wiesbaden/9259383.htm
SGG-Schüler David Justen (9. Klasse) erfolgreich:
Allgemeine Zeitung, 28. Juli 2010:
Rockige Klänge, nachdenklicher Text
Einmal bei Rock am Ring zu spielen“, das ist der große Traum des 15-jährigen David Justen aus Seibersbach. Vor tausenden von Zuschauern auf ...
www.allgemeine-zeitung.de/region/wiesbaden/9192606.htm -
12. Computer- und Internet:
Studie: Computerspieler sind gebildet und männlich
Stuttgart (dpa) - Computerspieler sind eher männlich und höher gebildet. Das geht aus einer repräsentativen Studie der Universität Hohenheim in Stuttgart hervor. Für die Untersuchung wurden mehr als 4500 Computerspieler in Deutschland befragt.
29 Prozent der sogenannten Gamer haben Abitur, in der Gesamtbevölkerung sind es 22 Prozent. Etwa jeder vierte Deutsche, der 14 Jahre oder älter ist, spielt am Computer. Das sind etwa 16,8 Millionen. Die Quote der männlichen Spieler liegt bei 30 Prozent, die der weiblichen bei 19 Prozent.
Je älter die Gamer sind, desto häufiger spielen sie allein. Wer erwachsen wird, legt Maus oder Controller nicht so schnell beiseite: Auch 22 Prozent der über 18-Jährigen suchen Anregung und Unterhaltung in Computerspielen. Inzwischen gebe es sogar noch bis zum Alter von 50 Jahren relevante Spielergruppen, erklärten die Wissenschaftler.
«Computer- und Videospiele werden erwachsen», heißt es in der Untersuchung. «Das Hobby "Gaming" ist in der Gesellschaft angekommen», sagt Studienleiter Thorsten Quandt. Die Expertise widerlege zudem das Vorurteil, dass Spieler sozial isoliert seien. Nur 29 Prozent spielen immer allein. 39 Prozent spielen über das Internet mit anderen, 55 Prozent sitzen mit Freunden am Bildschirm.
Studie auf der Website der Universität Hohenheim
13. TV-Tipp / Hoerfunk-Tipp
Warum stranden Wale: Zweiteilige Detektivgeschichte
Sonarschall kann für Wale und Delfine tödliche Folgen haben: Zu diesem Ergebnis kam die Meeresforscherin Antonella Serbidio, die im Auftrag der Europäischen Union Wale vor den Küsten der Kanarischen Inseln untersucht. Angeregt wurde das Experiment durch die Tatsache, dass nach U-Boot-Jagden bei Marinemanövern gehäuft Wale und Delfine stranden. Der zweiteilige Film "Warum stranden Wale" begleitet die Forscherin bei ihrer Arbeit.
+++ Sonntag, 22.8., 20.15 Uhr: "Warum stranden Wale, Teil 1"
+++ Sonntag, 22.8., 21.00 Uhr: "Warum stranden Wale, Teil 2"
Mehr Informationen: www.3sat.de/3sat.php?ard/sendung/146694/index.html
14. Interessante Zahlen
Zauberwürfel: Informatiker beweist Lösung jeder Ausgangsposition innerhalb von 20 Zügen
Der US-Informatiker Tomas Rokicki hat in Zusammenarbeit mit dem Google-Konzern
endlich den so genannten "Gottes-Algorithmus" für die Lösung des Zauberwürfels entdeckt und dessen Gültigkeit bewiesen. Demnach ist es möglich, den Zauberwürfel mit maximal 20 Zügen in seine Ausgangsstellung zu versetzen.
Bei einigen wenigen Positionen stellt diese Zahl allerdings auch die Mindestanzahl der benötigten Spielzüge dar, um den Zauberwürfel zurück in die Ausgangsstellung zu bringen. Rokicki konnte die maximale Anzahl der Züge bereits zwei Mal eingrenzen: Im August 2008 zunächst
auf 25 und kürzlich auf 22.
Für die komplexen Berechnungen war eine enorme Rechenleistung notwendig. Rokicki konnte glücklicherweise auf ein Angebot des Google-Konzerns zurückgreifen, das ihm freie Rechenzeit in einigen Datenzentren gewährte. Ein gewöhnlicher PC hätte für die Berechnungen schätzungsweise 35 Jahre gebraucht.
15. Preisraetsel
An dieser Stelle gibt es jede Woche Cafeteria-Gutscheine im Wert von 5 Euro
zu gewinnen.
Der Preis wird unter allen richtigen Einsendungen ausgelost. Teilnehmen kann jeder, der den Cafeteria-Newsletter liest. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Einsendeschluss ist immer am Donnerstag 24 Uhr. Die Bekanntgabe des
Gewinners erfolgt jeweils im naechsten Newsletter.
Gewinner/In des letzten Preisraetsels: AARON WERNER (8a)
Herzlichen Glückwunsch!
Neue Preisfrage:
Worin besteht der Bedeutungsunterschied zwischen "Muse" und "Muße"?
Bitte knapp, aber präzise erklären!
16. Gute Ideen
WER ZEITUNG LIEST, HAT DEUTLICH BESSERE CHANCEN IM BERUF
Auszubildende, die regelmäßig Zeitung lesen, steigern ihre beruflichenChancen deutlich. Zudem können sie durch Zeitungslektüre für Politik und Gesellschaft begeistert werden. Das hat ein Langzeitprojekt der Universität Koblenz-Landau landesweit nachgewiesen.
Im Ausbildungsjahr 2009/2010 haben sich alle fünf großen Tageszeitungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie 153 Unternehmen aus allen Branchen daran beteiligt. Unter dem Motto „Zeitung lesen macht Azubis fit" erhielten 1023 Auszubildende die Tageszeitung ihrer Region zehn Monate nach Hause.
Professor Jürgen Maier vom Institut für Sozialwissenschaften sowie Professor Michaela Maier vom Institut für Kommunikationspsychologie, Medienpädagogik und Sprechwissenschaft der Uni Koblenz-Landau werteten wissenschaftlich aus, wie sich etwa das Allgemeinwissen sowie die Lese- und Sprechkompetenz der jungen Teilnehmer dank Zeitung verbesserte. Die Wissenschaftler verglichen dabei die Fortschritte der Projekt-Azubis mit denen von 145 Berufsschülern, die keine Zeitung lasen. Dafür wurde der Wissensstand beider Gruppen zum Start und Ende der Untersuchung abgefragt.
Das Ergebnis ist eindeutig: Der Wissenszuwachs bei den „Zeitungs-Azubis" war mit elf Prozentpunkten fast dreimal so hoch wie bei der Kontrollgruppe ohne Zeitungslektüre.
Die lesenden Lehrlinge legten dabei in allen abgefragten Wissenbereichen zu. Sie waren am Ende aber nicht nur deutlich besser informiert, sondern auch viel interesssierter an Themen von Politik über Wirtschaft bis Sport.
Nicht minder spannend: Hauptschüler lernten noch mehr als Realschüler oder Abiturienten hinzu. Sie holen also durch das Lesen einer Regionalzeitung spürbar auf. Mehr noch: Die Wissenschaftler wiesen auch nach, dass sich der Wortschatz und die Lesemotivation junger Leute dank Zeitungsabo vergrößert. Auch hier profitieren besonders Auszubildende mit niedrigerem Bildungsabschluss sowie mit Migrationshintergrund.
In der Summe führt das Lesen einer Zeitung bei Berufsstartern also zu mehr Wissen, besserer Sprache und mehr Lesekompetenz – Schlüsselqualifikationen für eine gute Entwicklung im Beruf und für die Azubis wie für ihre Betrieben gleichermaßen bedeutsam. Professor Maier geht noch weiter: „Zeitunglesen weist einen Weg auf, wie Auszubildende für die politische Sphäre interessiert werden können. Dies ist ganz im Sinne einer aufgeklärten Bürgergesellschaft."
Auch wegen dieser grundlegenden Bedeutung werden die Forschungsarbeit und das gemeinsame Projekt der fünf großen regionalen Tageszeitungen im Ausbildungsjahr 2010/2011 fortgesetzt – erneut gefördert vom Verband der Zeitungsverleger in Rheinland Pfalz und im Saarland sowie den beiden Bundesländern. Weitere interessierte Unternehmen sind als Teilnehmer willkommen.
Wer teilnehmen möchte, erfährt mehr dazu unter www.rhein-zeitung.de/azubiprojekt oder von Nadine Stum, 0261/892709.
17. Zeichen der Zeit
Weniger Nachwuchs auch bei Zugezogenen
Sinkende Geburtenzahl auch bei Frauen mit Migrationshintergrund
Nicht nur bei deutschen Frauen sinkt die Geburtenzahl, sondern auch bei Frauen mit Migrationshintergrund. Das hat eine Wissenschaftlerin der Universität Rostock festgestellt. „Frauen der zweiten Migrantengeneration haben sich dem Geburtenverhalten von deutschen Frauen nahezu angepasst“, erklärt die Forscherin. Damit scheiden Zuwanderinnen offensichtlich aus, um dem demografischen Wandel und der Bevölkerungsalterung durch Geburtenzuwachs in Deutschland entgegenzuwirken, berichtet die Universität Rostock.
18. Alles, was Recht ist
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Verwaltungsgericht: Lehrer wird Amoklauf als Dienstunfall anerkannt
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Kann man einen Dienstunfall erleiden, wenn man nicht im Dienst ist?
Ja, meinte ein Lehrer der Realschule von Winnenden, der am Tag des
Amoklaufs im Krankenhaus lag. Nein, entschied nun das
Verwaltungsgericht Stuttgart - und gab ihm trotzdem Recht.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,710076,00.html
19. Ausbildung und Beruf
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Studentenzorn in Köln: Mit Note 2 zu schlecht für den Master
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Umzugskisten packen heißt es derzeit für viele Kölner BWLer. Weil
ihre Uni nur Bewerber bis Note 1,9 für den Master zuließ, können zwei
Drittel der eigenen Bachelor-Abgänger ihr Studium nicht in der
Domstadt fortsetzen. Die Aussortierten fühlen sich von ihrer Ex-Uni
im Stich gelassen.
Von Christina Kufer
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,711579,00.html
20. VORBILDLICH
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Neuer Rekord: Tüftler und Student berechnen Pi auf fünf Billionen
Ziffern
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Neuer Mathematik-Rekord: Ein amerikanischer Student und ein
japanischer Tüftler haben nach eigenen Angaben die Kreiszahl Pi auf
fünf Billionen Nachkommastellen genau berechnet - mit Hilfe von
handelsüblichen Festplatten.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,710336,00.html
21. Schulwitz der Woche
"Wie Herbert, du hast die Hausaufgaben nicht gemacht?"
"Ja, weil mein Vater mir dabei helfen wollte!"
"Verstehe ich nicht!"
"Wir sollten ja die Rechenaufgabe lösen, wie lange ein Mann für 95 Kilometer braucht, wenn er zehn in zwei Stunden schafft."
"Ja. Und was war da denn so schwierig dran?"
"Mein Vater wollte es ganz genau wissen und ist jetzt immer noch unterwegs!"
22. Was macht Schule anderswo...
23. Der aktuelle Film im Kino
Der kleine Nick
Frankreich 2009, Regie: Laurent Tirard
Drehbuch: Alain Chabat, Grigoire Vigneron, Laurent Tirard nach den Kinderbüchern von Reni Goscinny und Jean-Jacques Sempi
Verleih: Central Film
Spielfilm, 90 Minuten
FSK ab 0, empfohlen ab 6 Jahre
FBW-Prädikat besonders wertoll
ab 26.8.2010 im Kino
Am liebsten möchte der kleine Nick, dass alles so bleibt, wie es ist. Denn er ist rundum glücklich mit seinen wunderbar aufmerksamen und liebevollen Eltern. Bei seinem Schulfreund Joachim ist das ganz anders: Seit der ein Geschwisterchen bekommmen hat, kümmert sich niemand mehr so richtig um ihn.
Nicks Eltern benehmen sich allerdings in letzter Zeit etwas merkwürdig und so kommt ihm ein furchtbarer Verdacht: Mutter und Vater wollen ein neues Kind bekommen und ihn im Wald aussetzen. Doch Nick und seine Freunde sind schlau genug, um diese schrecklicche Tat zu verhindern...
Wohl niemand kommt um die Abenteuer des kleinen Nicks herum. Die Buchvorlage ist so zeitlos und warmherzig, dass der kleine Junge mit den großen Augen und der hinreißend klugen Naivität seit drei Generationen von einer Hand zur nächsten wandert. Jetzt erobern Nick, seine Eltern und Freunde auch die große Leinwand.
Auszeichnung
Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden hat dem Film das Prädikat "besonders wertoll" verliehen. Aus der Jurybegründung: „90 Minuten ungetrübte Heiterkeit erfahren wir in einem liebenswerten Film aus der Perspektive des kleinen Nick. (...) Das Ganze ist verpackt in eine wunderschöne und ungeheuer liebevolle Ausstattung der späten 50er Jahre bis ins letzte Detail. Man hat das Gefühl in eine Comic-Zeichenwelt versetzt zu sein, so bilderbuchartig ist die Idylle, in der die Geschichte spielt. Auch die einzelnen Elemente der Geschichte werden mit viel Fantasie und umwerfender Spielfreude aller Darsteller umgesetzt. Man kommt aus dem Schmunzeln und aus der auf den Zuschauer übertragenen Fröhlichkeit nicht mehr heraus.“
Link zur französischen Filmwebsite
www.lepetitnicolas-lefilm.com
24. NEU: Hilfreiche Adressen:
Anette Müller-Bungert
Schulpsychologisches Beratungszentrum
Bahnhofstr. 30-32
54292 Trier
Tel: 0049 (0)651/45399
Fax: 0049 (0)651/9941809
mail: mueller-bungert(at)das-hier-loeschen.ifb.bildung-rp.de
Organisationsbereich: Schulpsychologie
Aufgabe(n): Kernaufgaben im Beratungszentrum
Arbeitsbereich: Hochbegabung / Begabungförderung
Anwesenheit: Montag, Donnerstag und Freitag 07.45 - 13.45 Uhr;
Dienstag und Mittwoch 07.45 - 16.00 Uhr
25. Merkwuerdiges Schlusslicht
Hochbegabter Erstklässler mit Problemen in der Schule hat Idee zur Ölbekämpfung
Der hochbegabte, siebenjährige Lawrence Wechsung verschlingt in seiner Freizeit ein Chemiebuch nach dem anderen und könnte jetzt sogar eine annehmbare Lösung gegen die Ölpest im Golf von Mexiko gefunden haben. In der Schule braucht der Junge aber eine Integrationshelferin.
Lawrence schlägt den Wissenschaftlern Schwefelsäure vor, um das Öl im Wasser zu verklumpen. Physik und Chemie sind die Leidenschaft des Erstklässlers. Das was seine Klassenkameraden im Moment lernen, nämlich Lesen und Schreiben, konnte er schon mit vier Jahren.
Doch Lawrence hat es in der Schule nicht einfach. Weil er die Schule langweilig findet, ist er oft zu unkonzentriert. Freunde hat er nicht, weil die Mitschüler ihn zu seltsam finden - und überhaupt konnte Lawrence noch nie spielen Er geht lieber auf Ausstellungen und Messen und führt Fachgespräche.
Auch das noch:
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Sprach-Quiz: Was bramarbasierst du, Speckbarbie?
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Nippelwetter, Angströhre, Arschfax - wie bitte? Wenn Alt und Jung
sich nicht mehr verstehen, kann das an der unterschiedlichen Sprache
liegen. Wie Jugendliche heute sprechen, der Slang der Senioren: Der
Generationen-Sprachtest auf SPIEGEL ONLINE zeigt Ihnen, wie man's
richtig sagt.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,710572,00.html
Das Allerletzte:
Mord an Bremer Lehrerin: Angeklagter Gero S. sorgt mit Schlusswort
für Eklat
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Es war ein qualvoller Tod: Mit mehr als 20 Messerstichen wurde die
Bremer Lehrerin Heike Block regelrecht hingerichtet. Der mutmaßliche
Täter, ein ehemaliger Schüler von ihr, soll für 15 Jahre hinter
Gitter. In seinem Schlusswort verhöhnte er sein Opfer.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,712906,00.html
Mit besten Grüßen und Wünschen
Egon Goldschmidt