"Gedicht
der Woche"(zusammengestellt von Herrn Goldschmidt)
Schuljahr 2003-2004
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Im Mittag glänzt die Sonne Im Mittag glänzt die Sonne, Ich lieg' auf warmer Düne, Wie blendend ihre Schwingen Emanuel Geibel (1815-1884) |
aus: Spätherbstblätter. Ostseelieder (1877)
Biographielink: http://gutenberg.spiegel.de/autoren/geibel.htm
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Sommerfrische Der Himmel ist wie eine blaue Qualle. Man würfelt. Säuft. Man schwatzt von Zukunftsstaaten.
Wär doch ein Wind ... zerriß mit Eisenklauen
Alfred Lichtenstein (1889-1915) |
der Autor: geb. am 23. August 1889 als ältestes
von fünf Kindern des Textil- fabrikanten David Lichtenstein und seiner Frau
Franziska in Berlin,
1899-1909 Besuch des Luisenstädtischen Gymnasiums in Berlin, das früheste erhaltene
Gedicht von Lichtenstein entsteht am 27.4.1908,
1909 legt er die Reifeprüfung ab, sein Gedichtzyklus »Mulias« erscheint als
Privatdruck,
April 1909 Beginn eines Jurastudiums an der Friedrich-Wilhelm- Universität in
Berlin,
1910 erscheint sein erster Prosatext »Mieze Meier« in der von Walden heraus-
gegebenen Zeitschrift »Der Sturm«,
1913 Veröffentlichung der Dissertation »Die rechtswidrige öffentliche Aufführung
von Bühnenwerken« im Oktober
1913 tritt er als Einjährig-Freiwilliger in das 2. Bayerische Infanterie-Regiment
Kronprinz ein, im Oktober veröffentlicht "Die Aktion" ein Lichtenstein-Heft
mit einer Porträtzeichnung von Max Oppenheimer,
1914 promoviert er in Erlangen zum Dr. phil.,
August 1914: Abtransport an die Westfront, im September schickt er sein letztes
Gedicht ab ("Die Schlacht bei Saarburg").
Er fällt am 25. September 1914 in der Nähe von Vermandovillers bei Reims.
Buchtipp: Dichtungen von Alfred Lichtenstein Arche verlag, 1989
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Junifigur du wirfst einen Kirschkern, noch übrig vom Tag, stellst du dich (Sand aufs Herz) quer, aus einer Schleppe von Worten, Ron Winkler (*1973) |
Aus: "vereinzelt Passanten" Gedichte
kookbooks _ Reihe Lyrik _ herausgegeben von Daniela Seel _ Band 3;
72 Seiten, 4 Schmuckblätter auf Transparentpapier mit Zeichnungen nach Motiven
aus dem Band von Andreas Töpfer, Nachwort von Peter Geist, Klappenbroschur,
13,80 Euro, ISBN 3-937445-04-8 Auflage: 750 Exemplare
Der Autor: geboren 1973, lebt in Berlin und Jena. Seit 1997 Herausgeber der Literaturzeitschrift "intendenzen". Literarische und literaturwissenschaftliche Veröffentlichungen, zuletzt erschienen 2002 die Einzelbände "ins denkmal gesetzt", parasitenpresse, und "Morphosen. Texte", edition sisyphos, sowie 2003 Gedichte in der Anthologie "Lyrik von JETZT", DuMont.
Für seine Arbeiten erhielt er mehrere Auszeichnungen, zuletzt 2004 ein Arbeitsstipendium der Stiftung KulturFonds. "vereinzelt Passanten" ist sein erster Gedichtband.
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Mignon Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, Dahin! Dahin Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach,
Dahin! Dahin Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg? Dahin! Dahin Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) |
Goethe wurde am 28.8.1749 in Frankfurt(Main) geboren und
starb am 22.3.1832 in Weimar.
Eine sehr gute Linksammlung finden Sie hier: http://www.goethe.de/os/hon/aut/degoe.htm
Buchtipp: Jeder Atemzug für Dich Die 100 beliebtesten deutschen Liebesgedichte
"Das sind nach dem Auswahlprinzip dieser Sammlung diejenigen Liebesgedichte,
die am häufigsten in die fünfzig populärsten Lyrikanthologien des 20.Jahhunderts
aufgenommen wurden."
Dirk Ippen (Hrsg.) Philip Laubach-Kiani, Philip Ajouri, Verlag C.H.Beck
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Stufen Wie jede Blüte welkt und jede Jugend Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Hermann Hesse |
Quelle: Hermann Hesse,
Die Gedichte, Zweiter Band,
hier: Aus den Jahren 1929 - 1941, Suhrkamp Verlag, Berlin
http://www.lyrik-anthologie.de
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Himmelfahrt Bunte Blumen, grüne Büsche, Karl Henckell (1864-1929) |
aus: Buch des Lebens
Biographielink: http://gutenberg.spiegel.de/autoren/henckell.htm
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Mai Nun aber hebt zu singen an Die Schönheit steigt millionenfach Denn dazu ist der Mai gemacht, Otto Julius Bierbaum (1865-1910) |
aus: Irrgarten der Liebe
der Autor: auch: Martin Möbius, geb. am 28.06.1865 in Grünberg/ Schlesien als Sohn eines Gastwirts und Konditors, 1889 Abbruch seines Jura- u. Philosophie- studiums (u.a. in Zürich, Leipzig, Dresden u. Berlin), er lebt in München, Oberbayern, Berlin, Italien, Wien u. Dresden, Bierbaum verfasste vor allem Chansons, Erzählungen und satirische Romane, er stirbt am 1.2.1910 in Kötzschenbroda/Dresden
Zum Weiterlesen: Lyrik des Expressionismus, von Silvio Vietta Gedichte des Expressionismus, von Dietrich Bode
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Frühling ist wiedergekommen Frühling ist wiedergekommen. Die Erde Streng war ihr Lehrer. Wir mochten das Weiße Erde, die frei hat, du glückliche, spiele O, was der Lehrer sie lehrte, das Viele, Rainer Maria Rilke (1875-1926) |
Der Autor:
geb am 4.12.1875 in Prag als Sohn eines Militärbeamten,
1886 bis 1891 Besuch der Militärschule St. Pölten, danach Militär-Oberrealschule
in Mährisch-Weiß- kirchen, Studium der Kunst- u. Literaturgeschichte in Prag,
München u. Berlin,
1899/1900 Rußlandreise mit Lou Andreas-Salomé, Begegnung mit Tolstoi,
1900 lässt er sich in der Malerkolonie Worpswede nieder u. heiratet die Bildhauerin
Clara Westhoff, von der er sich 1902 trennt,
1905 wird er für 8 Monate der Privatsekretär von Rodin in Paris, Reisen nach
Nordafrika, Ägypten, Spanien,
1911/12 lebt er auf Schloß Duino an der Adria bei der Fürstin Marie v. Thurn
u. Taxis, im 1. Weltkrieg in München, aus Gesundheitsgründen wird er aus dem
österreichischen Landsturm entlassen, nach Kriegsende
1920 in Berg am Irschel (Schweiz), ab 1921 auf Schloß Muzot im Kanton Wallis,
das ihm sein Mäzen Werner Reinhart zur Verfügung stellt, er stirbt am 29.12.1926
im Sanatorium Val-Mont bei Montreux an Leukämie.
Hörtipp: Rilke Projekt "Überfließende Himmel" Teil III des Rilke Projekts mit den Stimmen von Sir Peter Ustinov, Ben Becker, Hannelore Elsner u.v.a.
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Die Alten und die Jungen "Unverständlich sind uns die Jungen", Theodor Fontane (1819-1898) |
Der Autor: geb. am 30.Dezember 1819 in Neuruppin, als Sohn eines Apothekers, er besucht das Gymnasium in Neuruppin und die Gewerbeschule in Berlin, von 1836-1840 absolviert er eine Apothekerlehre in Berlin, 1949 gibt Fontane seinen Apothekerberuf auf und arbeitet mit Unterbrechung bis 1859 als freier Mitarbeiter im Büro eines Ministeriums, von 1855-1859 lebt er in England als Berichterstatter, von 1860 bis 1870 arbeitet er als Redakteur der Berliner "Kreuz-Zeitung", 1870 bis 1889 ist er Theaterkritiker bei der "Vossischen Zeitung", 1876 wird er Sekretär der Akademie der Künste Berlin und freier Schriftsteller, er stirbt am 20.9.1898 in Berlin.
Hörtipp: Effi Briest von Theodor Fontane, gelesen von Gert Westphal 8 Audio-CDs; 2003, Universal Music
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Zaezilie soll die Fenster putzen Zäzilie soll die Fenster putzen, sich selbst
zum Gram, "Durch meine Fenster muß man", spricht die Frau,
Zäzilie ringt mit allen Menschen-Waffen ...
Dann säubert sie die Rahmen von den Resten,
Doch alsobald ersieht man, was geschehn, Christian Morgenstern (1871-1914) |
Biographielink: http://gutenberg.spiegel.de/autoren/morgenst.htm
Buchtipp: Gesammelte Werke in einem Band von Christian Morgenstern Piper
Verlag, München
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April Und wenn du jetzt aufwachst morgens ... Froh und munter Kleinigkeiten, ob denen es kaum Cäsar Flaischlen (1864-1920) aus: Höhen-entlang Brief- und Tagebuchblätter Biografielink: http://www.flaischlen.de/biografie.htm |
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Mit einem gemalten Band Kleine Blumen, kleine Blätter Zephyr, nimm's auf deine Flügel, Sieht mit Rosen sich umgeben, Fühle, was dies Herz empfindet, Johann Wolfgang von Goethe |
Goethe wurde am 28.8.1749 in Frankfurt(Main) geboren und starb am 22.3.1832 in Weimar.
Eine sehr gute Linksammlung finden Sie hier:
http://www.goethe.de/os/hon/aut/degoe.htm
Buchtipp: Jeder Atemzug für Dich. Die 100 beliebtesten deutschen Liebesgedichte
"Das sind nach dem Auswahlprinzip dieser Sammlung diejenigen Liebesgedichte,
die am häufigsten in die fünfzig populärsten Lyrikanthologien des 20.Jahhunderts
aufgenommen wurden."
Dirk Ippen (Hrsg.) Philip Laubach-Kiani, Philip Ajouri, Verlag C.H.Beck
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Frühlingsglaube Die linden Lüfte sind erwacht, Die Welt wird schöner mit jedem Tag, Ludwig Uhland (1787-1862)
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Biografielink: http://gutenberg.spiegel.de/autoren/uhland.htm
Buchtipp: Deutsche Lyrik herausgegeben
von Hanspeter Brode Suhrkamp Taschenbuch,
9,00 Euro, 300 Gedichte vom frühen Mittelalter bis in die siebziger Jahre des
20. Jhrd.
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Pfeifen Klavier und Geige, die ich wahrlich schätze, Zwar darf ich mich noch keinen Meister nennen, Drum hab ich längst mir innigst vorgenommen, Hermann Hesse (1877 - 1967) |
http://www.schwarzaufweiss.de/Schwarzwald/hesse.htm
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Frühlingsahnung Wenn des Winters starrer Traum Kannst du da begreifen, sag' Doch du weißt, der lichte Trost Und so kann, so kann auch ich Doch ich weiß: zur Wonne geht, Betty Paoli (1814-1894) |
Die Autorin:
geb. am 30.12.1814 als Tochter eines ungarischen Adeligen u. einer Belgierin
in Wien, eigentlich: Babette Elisabeth Glück, sie stammte aus ärmlichen Verhältnissen
u. verdiente sich in jungen Jahren ihren Lebensunterhalt u.a. als Erzieherin
in Russland u. Polen,
1832/33 veröffentlichte sie erste Gedichte in Prager und Wiener Zeitungen, sie war als Sprachlehrerin u. Übersetzerin (u.a. von Puschkin u. Turgenjew) tätig,
von 1841-43 als Gesellschafterin im Hause des Philanthropen u. Schriftstellers Josef Wertheimer, wo sie u.a. Adalbert Stifter, Franz Grillparzer u. Nikolaus Lenau kennenlernte,
1849-52 hielt sie sich im Ausland auf,
sie lebte ab 1852 meist in Wien u. war Literatur- u. Kunstkritikerin des 'Wiener Lloyd' u. der 'Österreichischen Zeitung' in Wien u. betätigte sich auch als Burgtheater-Referentin, zusammen mit ihrer Freundin Ida von Fleischl war Paoli später kunstkritische Beraterin Marie von Ebner-Eschenbachs, von der sie gezielt gefördert wurde, Grillparzer nannte sie den "ersten Lyriker Österreichs",
sie starb am 5. 7. 1894 in Baden bei Wien.
Buchtipp: FRAUEN DICHTEN ANDERS.
Herausgegeben von Marcel Reich-Ranicki. 181 Gedichte aus der Feder von 54 Autorinnen
werden vorgestellt und kommentiert, gedeutet und interpretiert, 859 Seiten,
Insel Verlag, Frankfurt am Main, 2002
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Aschermittwoch Gestern noch ging ich gepudert und süchtig Hier ist ein Ding. Der Himmel ist kalt und blau. Ist nichts mehr zum Weinen. Alfred Lichtenstein (1889-1915) |
Der Autor: geb. am 23. August 1889 als
ältestes von fünf Kindern des Textilfabrikanten David Lichtenstein und seiner
Frau Franziska in Berlin, 1899-1909
Besuch des Luisenstädtischen Gymnasiums in Berlin, das früheste erhaltene Gedicht
von Lichtenstein entsteht am 27.4.1908,
1909 legt er die Reifeprüfung ab, sein Gedichtzyklus »Mulias« erscheint als
Privatdruck,
April 1909 Beginn eines Jurastudiums an der Friedrich-Wilhelm- Universität in
Berlin,
1910 erscheint sein erster Prosatext »Mieze Meier« in der von Walden heraus-
gegebenen Zeitschrift »Der Sturm«,
1913 Veröffentlichung der Dissertation »Die rechtswidrige öffentliche Aufführung
von Bühnenwerken« im Oktober
1913 tritt er als Einjährig-Freiwilliger in das 2. Bayerische Infanterie-Regiment
Kronprinz ein, im Oktober veröffentlicht "Die Aktion" ein Lichtenstein-Heft
mit einer Porträtzeichnung von Max Oppenheimer,
1914 promoviert er in Erlangen zum Dr. phil.,
August 1914: Abtransport an die Westfront, im September schickt er sein letztes
Gedicht ab ("Die Schlacht bei Saarburg"). Er fällt am 25. September 1914 in
der Nähe von Vermandovillers bei Reims.
Buchtipp: Dichtungen von Alfred Lichtenstein Arche verlag, 1989
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Die alte Waschfrau Du siehst geschäftig bei dem Linnen Sie hat in ihren jungen Tagen Da galt's, die Kinder zu ernähren; Sie hat gespart und hat gesonnen Ihr Hemd, ihr Sterbehernd, sie schätzt es, Und ich, an meinem Abend, wollte, und könnt' am Ende gleiche Lust Adalbert von Chamisso
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Info-LinkAdalbert
von Chamisso:
http://www.pinselpark.de/literatur/c/chamisso/2_chamisso.html
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An das Publikum O hochverehrtes Publikum, So dumm, daß in Zeitungen früh und spät, Ja, dann... Kurt Tucholsky (1890 - 1935) |
Bibliografie des Deutschen Historischen Museums:
http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/TucholskyKurt/index.html
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Was die Rose im Winter tut Was tut wohl die Rose zur Winterszeit? Und was tut die Rose zur Osterzeit? Mascha Kaléko (1912 - 1975) |
Literatur-Tipp:
Mascha Kaléko, "Die paar leuchtenden Jahre" ,
mit Lyrik, Prosa und Biographie, DTV, 400 Seiten, 10 Euro
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Februar Schneeflöckchen flattern in der Luft, Hermann Löns (1866-1914) |
Der Autor:
geb. am 29.8.1866 in Kulm/Westpreußen als Sohn eines Gymnasialprofessors, er
wächst als ältestes von 14 Kindern in Deutsch-Krone/Pommern auf, wo er erste
systematische Naturstudien und literarische Versuche unternimmt, er macht das
Abitur in Münster, wegen eines angestrebten Studiums der Naturwissenschaften
bricht Löns mit dem Elternhaus und scheitert wegen exzessiven Alkoholkonsums,
er wird Journalist, 1891 in Kaiserslautern, 1892 in Gera, 1893-1909 bei verschiedenen
Zeitungen in Hannover, 1904 erscheint Löns' erste wöchentliche Satire "Spiegelbilder"
unter dem Pseudonym "Ulenspeigel" im "Hannoverschen Tageblatt", von 1909 an
lebt er als freier Schriftsteller, 1911/12 reist er ein Jahr durch Europa, zu
Beginn des Ersten Weltkriegs meldet er sich als Freiwilliger, er fällt am 26.9.1914
bei Reims. Nach Presseberichten über den Fund der "Löns-Gebeine" beauftragt
Adolf Hitler 1934 die Sturmabteilung (SA) mit deren Rückführung. Am 10.10.1934
werden die "Löns-Gebeine" exhumiert und nach Deutschland gebracht. Am 30.11.1934
werden sie an der Straße Soltau-Hamburg vergraben, um die Diskussion um ihre
Authentizität zu beenden.
Quelle: http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/LoensHermann/
Zum Weiterlesen: Hermann Löns, Mythos und Wirklichkeit, von Thomas Dupke
214 Seiten - Claassen Verlag
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Sehnsucht nach dem Frühling O wie ist es kalt geworden Auf die Berge möcht' ich fliegen, Möchte hören die Schalmeien Schöner Frühling, komm doch wieder, Ja, du bist uns treu geblieben, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Biographielink: |
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Friedrich Rückert, "Noch nie war ein Januar ..." Nie noch war ein Januar Nie doch war im Januar Auf der Bahr im Januar Friedrich Rückert (1788-1866) |
Buchtipp:
Die Weisheit des Brahmanen.
Ein Lehrgedicht in Bruchstücken. von Friedrich Rückert, Hans Wollschläger (Hrsg.),
Rudolf Kreutner (Hrsg.)
Das Hauptwerk einer der erstaunlichsten Gestalten der deutschen Geistesgeschichte erscheint hier erstmalig in einer ungekürzten, historisch- kritischen Ausgabe. 1115 Seiten - Wallstein Verlag