Bericht über eine Exkursion der Klasse 10 eth nach Sprendlingen/Elisabethenschule
am 4.5.2011
von Sabah Khan (10)
Eine etwas andere Exkursion…
Am 8.5.2011 machte sich der Ethikkurs der zehnten Klassen als Abschluss
zur Ethikreihe " Leben mit Behinderten" auf zur Elizabethenschule
nach Sprendlingen. Gespannt doch auch mit leichten Hemmungen fuhren
wir mit dem Zug zum Sprendliner Bahnhof und wurden sehr herzlich empfangen.
Wir staunten nicht schlecht, als wir durch die große schöne Schulanlage
mit Nähraum, Küche, Sporthallen und Schulhof geführt wurden. Bei dem
selbst zugebereiteten Frühstück bekamen wir Zeit uns vorzustellen,
uns zu unterhalten und uns auszutauschen. Das Essen schmeckte super
und die Stimmung war dank der Offenheit und Gesprächsfreudigkeit unserer
Gastgeber sehr gut. Auch in der Pause herrschte eine harmonische Atmosphäre:
es wurde Trampolin gesprungen, Tischtennis bzw. Fußball gespielt,
Fahrrad gefahren und genauso gelacht und herumgetobt, wie in jeder
anderen Schulen auch.
Beim Sport sind dann auch die letzten Hemmungen verflogen. Zwar gab
es Schüler, die sportlich nicht ganz so aktiv sein konnten, doch es
gab auch Schüler, bei denen man gerade beim Sport die jedoch diagnostizierte
Behinderung überhaupt nicht ansah.
Unsere "Exkursion" war also ein voller Erfolg! - Eine schöne Abrundung
unseres Themas und eine wunderbare Lehre fürs Leben.
Auf die Frage, ob ein behindertes Leben lebenswert sei, fanden alle
ein und dieselbe Antwort. Wir lernten, dass behindert zu sein, auch
nur eine Art ist "anders" zu sein.
Jeder von uns ist anders.
Jeder möchte so respektiert und angenommen werden, wie er ist.
JEDER MÖCHTE LEBEN.
Sabah Khan