Fachbereich Religion

>> Fotos vom
Anfangsgottesdienst 2001

Religion am SGG

Am SGG haben sich die katholischen und evangelischen Religionslehrer zu einer Fachschaft zusammengeschlossen und arbeiten auf vielen Gebieten zusammen.

Gemeinsam wurde ein Meditationsraum eingerichtet, der es ermöglicht, ein breiteres Spektrum an Unterrichtsformen einzusetzen als im normalen Klassenraum. Zwei Schülerinnen eines Kunstleistungskurses haben ihn für uns ausgestaltet.

Gottesdienste am SGG

Aus der Fachschaft entstand auch das Gottesdienstteam, das zusammen mit den Musiklehrern und Vertretern der katholischen Gemeinde St. Martin und Evangelischen Johanneskirchengemeinde vier ökumenische Gottesdienste im Schuljahr anbietet:

- den Einführungsgottesdienst für die neuen 5. Klassen (Basilika)
- den Weihnachtsgottesdienst für die 5. und 6. Klassen (Johanneskirche)
- den Abschlussgottesdienst für die Abiturienten (Basilika)
- den Schuljahresabschlussgottesdienst für alle interessierten Schüler (Außenaltar der Rochuskapelle)

Besinnungstage

Für die 10. Klassen werden jahrgangsübergreifend regelmäßig Besinnungstage angeboten. Frau Brandl koordiniert hier die Zusammenarbeit mit dem Schülerforum des BDKJ in Mainz.

Info zu den Reflexionstagen des Bischöflichen Jugendamtes Mainz / Referate Jugend und Schule
http://www.bistummainz.de/bistum/menschen/jugend/bdkj/themen_projekte/Schule/reflexion.html

Wegbeschreibung zur Jugendtagungsstätte Don Bosco / Mainz (hinter dem Bruchwegstadion)
http://www.bistummainz.de/bistum/menschen/jugend/bdkj/themen_projekte/Schule/haus.html

Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen:

Im Bereich der Suchtprävention hat die Fachschaft Religion in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Biologie beschlossen, dass das Thema "Sucht" im Religionsunterricht verbindlich in der 7. Jahrgangsstufe behandelt wird. In Biologie wird das Thema "Sucht" unter dem Gesichtspunkt der Stoffkunde in der 8. Jahrgangsstufe behandelt.

Exkursionen

Regelmäßig besuchen Schülergruppen im Rahmen des Unterrichts religiöse Orte in Bingen. Dazu gehören natürlich die Kirchen der jeweils anderen Konfession im Rahmen der Unterrichtsreihe "evangelisch - katholisch". Besonders sei hier aber auch der große jüdische Friedhof genannt, der versteckt im Wald in sehr gutem Zustand erhalten ist.

Besonderheiten des Faches Religion an deutschen Schulen

Das Fach Religion hat unter den Schulfächern eine gewisse Sonderstellung, da hier nicht das Land Rheinland-Pfalz die Verantwortung für die Inhalte trägt, sondern die jeweils beauftragte religiöse Gruppierung. Wir sprechen davon, dass konfessioneller Religionsunterricht erteilt wird. Für unsere Schule bedeutet dies praktisch, dass die evangelische und katholische Kirche, vertreten durch den jeweiligen Lehrer, die Lerninhalte verantwortet, während der Staat die äußeren Bedingungen bestimmt. Die Lehrerinnen und Lehrer müssen dazu ausdrücklich von ihrer jeweiligen Kirche/ihrem Bischof beauftragt werden. Als Lehrer kommen daher auch kirchliche Mitarbeiter (z.B. Pfarrer oder Pfarrerinnen) in Frage.

An anderen Schulen des Landes wird z.B. auch jüdischer Religionsunterricht erteilt. Die staatlichen Stellen sind zurzeit auch sehr bemüht, mit muslimischen Organisationen die Grundlagen für einen muslimischen Religionsunterricht in deutscher Sprache zu legen.

Für Schüler anderer Konfessionen, Religionen oder ohne Bekenntnis wird das Ersatzfach Ethik erteilt.

Teilnahme am konfessionellen Religionsunterricht

In der Regel besuchen die Kinder den Unterricht ihrer Konfession. Schüler und Schülerinnen ohne christliches Bekenntnis dürfen auf Wunsch der Eltern selbstverständlich gerne am Religionsunterricht teilnehmen. Deshalb wird in allen Unterlagen auch getrennt nach dem Bekenntnis des Kindes und dem gewünschten Unterricht gefragt. Mit dem 14. Lebensjahr werden die Kinder religionsmündig und dürfen selbst über ihre Religionszugehörigkeit und die Teilnahme am Unterricht bestimmen. Ein Wechsel muss jedoch immer mit Einverständnis des Lehrers und der Schulleitung sowie mit Wissen der Eltern erfolgen und sollte gut begründet werden. Wer innerhalb der Kursphase der gymnasialen Oberstufe wechseln möchte, kann Religion bzw. Ethik dann nicht mehr als Prüfungsfach im Abitur wählen.