Religion am SGG
Am SGG haben sich die katholischen und evangelischen Religionslehrer
zu einer Fachschaft zusammengeschlossen und arbeiten auf vielen Gebieten
zusammen.
Gemeinsam wurde ein Meditationsraum eingerichtet, der es ermöglicht,
ein breiteres Spektrum an Unterrichtsformen einzusetzen als im normalen
Klassenraum. Zwei Schülerinnen eines Kunstleistungskurses haben ihn
für uns ausgestaltet.
Gottesdienste am SGG
Aus der Fachschaft entstand auch das Gottesdienstteam, das zusammen
mit den Musiklehrern und Vertretern der katholischen Gemeinde St.
Martin und Evangelischen Johanneskirchengemeinde vier ökumenische
Gottesdienste im Schuljahr anbietet:
- den Einführungsgottesdienst für die neuen 5. Klassen (Basilika)
- den Weihnachtsgottesdienst für die 5. und 6. Klassen (Johanneskirche)
- den Abschlussgottesdienst für die Abiturienten (Basilika)
- den Schuljahresabschlussgottesdienst für alle interessierten Schüler
(Außenaltar der Rochuskapelle)
Besinnungstage
Für die 10. Klassen werden jahrgangsübergreifend regelmäßig Besinnungstage
angeboten. Frau Brandl koordiniert hier die Zusammenarbeit mit dem
Schülerforum des BDKJ in Mainz.
Info zu den Reflexionstagen des Bischöflichen Jugendamtes Mainz /
Referate Jugend und Schule
http://www.bistummainz.de/bistum/menschen/jugend/bdkj/themen_projekte/Schule/reflexion.html
Wegbeschreibung zur Jugendtagungsstätte Don Bosco / Mainz (hinter
dem Bruchwegstadion)
http://www.bistummainz.de/bistum/menschen/jugend/bdkj/themen_projekte/Schule/haus.html
Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen:
Im Bereich der Suchtprävention hat die Fachschaft Religion in Zusammenarbeit
mit der Fachschaft Biologie beschlossen, dass das Thema "Sucht" im
Religionsunterricht verbindlich in der 7. Jahrgangsstufe behandelt
wird. In Biologie wird das Thema "Sucht" unter dem Gesichtspunkt der
Stoffkunde in der 8. Jahrgangsstufe behandelt.
Exkursionen
Regelmäßig besuchen Schülergruppen im Rahmen des Unterrichts religiöse
Orte in Bingen. Dazu gehören natürlich die Kirchen der jeweils anderen
Konfession im Rahmen der Unterrichtsreihe "evangelisch - katholisch".
Besonders sei hier aber auch der große jüdische Friedhof genannt,
der versteckt im Wald in sehr gutem Zustand erhalten ist.
Besonderheiten des Faches Religion an deutschen
Schulen
Das Fach Religion hat unter den Schulfächern eine gewisse Sonderstellung,
da hier nicht das Land Rheinland-Pfalz die Verantwortung für die Inhalte
trägt, sondern die jeweils beauftragte religiöse Gruppierung. Wir
sprechen davon, dass konfessioneller Religionsunterricht erteilt wird.
Für unsere Schule bedeutet dies praktisch, dass die evangelische und
katholische Kirche, vertreten durch den jeweiligen Lehrer, die Lerninhalte
verantwortet, während der Staat die äußeren Bedingungen bestimmt.
Die Lehrerinnen und Lehrer müssen dazu ausdrücklich von ihrer jeweiligen
Kirche/ihrem Bischof beauftragt werden. Als Lehrer kommen daher auch
kirchliche Mitarbeiter (z.B. Pfarrer oder Pfarrerinnen) in Frage.
An anderen Schulen des Landes wird z.B. auch jüdischer Religionsunterricht
erteilt. Die staatlichen Stellen sind zurzeit auch sehr bemüht, mit
muslimischen Organisationen die Grundlagen für einen muslimischen
Religionsunterricht in deutscher Sprache zu legen.
Für Schüler anderer Konfessionen, Religionen oder ohne Bekenntnis
wird das Ersatzfach Ethik erteilt.
Teilnahme am konfessionellen Religionsunterricht
In der Regel besuchen die Kinder den Unterricht ihrer Konfession.
Schüler und Schülerinnen ohne christliches Bekenntnis dürfen auf Wunsch
der Eltern selbstverständlich gerne am Religionsunterricht teilnehmen.
Deshalb wird in allen Unterlagen auch getrennt nach dem Bekenntnis
des Kindes und dem gewünschten Unterricht gefragt. Mit dem 14. Lebensjahr
werden die Kinder religionsmündig und dürfen selbst über ihre Religionszugehörigkeit
und die Teilnahme am Unterricht bestimmen. Ein Wechsel muss jedoch
immer mit Einverständnis des Lehrers und der Schulleitung sowie mit
Wissen der Eltern erfolgen und sollte gut begründet werden. Wer innerhalb
der Kursphase der gymnasialen Oberstufe wechseln möchte, kann Religion
bzw. Ethik dann nicht mehr als Prüfungsfach im Abitur wählen.