Fachbereich Mathematik

Bericht vom Besuch beim

Tag der Mathematik in Darmstadt (26.3.2011)

Der Tag begann anders, als man sich ihn vorstellte: Treffpunkt war 6:45 am Binger Hauptbahnhof. Zeiten, wie man sie unter der Woche während der Schulzeit gewohnt ist, aber nicht wirklich am Wochenende! Trotz alledem fanden sich fünf motivierte Menschen zu dieser Uhrzeit vor dem Binger Hauptbahnhof zusammen, um gemeinsam zum Tag der Mathematik nach Darmstadt zu fahren. Nach einer kurzen Unterhaltung mit unserem betreuenden Lehrer Herr Ossmann ging es auch schon los und wir stiegen in den Transregio nach Mainz ein, um den Anschluss nach Darmstadt am Mainzer Hauptbahnhof zu erreichen. Während der eineinhalb-stündigen Fahrt vertrieben wir uns die Zeit, indem wir uns mehrmals über den Ablauf des Tages und des Wettbewerbs berieten und Karten spielten. Wenig später waren wir auch schon in Darmstadt-Nord – der Zielstation – angekommen. Von dort aus ging es weiter zur Merck-Halle, in welcher der Wettbewerb stattfinden sollte.

 

Auf dem Weg dorthin sahen wir einige Mitstreiter, welche sich ebenfalls auf den Weg gemacht hatten. Dort angekommen musste Herr Ossmann zunächst die Organisatoren über unser Eintreffen informieren beziehungsweise unser Team für den Wettstreit anmelden. Nachdem die Formalien abgeschlossen waren, fand sich unsere Gruppe wieder zusammen und wir machten uns auf die Suche nach einem Tisch. Kurz nachdem wir Platz nahmen, begann nochmals eine abschließende Diskussion mit Herr Ossmann über die Aufgaben des letzten Jahres, um noch ein wenig Sicherheit für den bevorstehenden Wettbewerb zu tanken. Plötzlich ertönte eine Stimme, die uns freundlich auf die Begrüßung im Saal nebenan aufmerksam machte. Dort wurden wir von unter anderem von einem Mathematiker und einer Vertreterin der Firma Merck, einem der mehreren Sponsoren des Tages der Mathematik, willkommen geheißen. Ungeduldig schafften wir es noch auf irgendeine Art und Weise uns die Zeit zu vertreiben, bis endlich erneut die Stimme erklang, welche den Beginn des Gruppenwettbewerbs ansagte.

Wenig später befanden sich auch schon die Aufgaben auf unserem Tisch und wir begannen zunächst, die Aufgaben aufzuteilen. Die Aufagben stammten aus drei verschiedenen Bereichen: Analysis, Geometrie und Zahlentheorie. Die gegebenen fünfundvierzig Minuten Bearbeitungszeit vergingen ziemlich schnell, dennoch wurden wir rechtzeitig fertig und konnten alle Aufgaben - bis auf wenige Kleinigkeiten - abschließen. Nach kurzer Wartezeit ging es auch schon weiter zum Einzelwettbewerb, bei welchem uns drei Aufgaben erwarteten, welche ebenfalls aus den oben genannten Bereichen der Mathematik stammten. Diese Aufgaben waren merklich anspruchsvoller als jene aus dem Gruppenwettbewerb. Wie man es bei den Klausuren in der Schule gewohnt ist, verging auch hier die Zeit rasch, denn nach erneuten fünfundvierzig Minuten war die Bearbeitungszeit auch schon vorüber.

Es folgte eine einstündige Mittagspause, während welcher wir zusammen am Tisch aßen und uns mit Herr Ossmann über verschiedenste Themen unterhielten. Zum Nachtisch bekam sogar jeder ein Eis! Wenig später war auch schon die Zeit für den Schnelligkeitswettbewerb gekommen, bei welchem man eine halbe Stunde für acht, meist aus der Geometrie stammende Knobeleien hatte. Leider waren wir hier nicht so erfolgreich, wie bei den vorherigen Wettbewerben, da wir mit dem Zeitdruck und den krummen Ergebnissen nicht so recht umzugehen wussten. Letztenendes zog uns dieser Wettbewerb ärgerlicherweise in der Wertung etwas nach unten. Nach der Siegerehrung bemerkten wir nämlich, dass uns ein Punkt gefehlt hätte, um noch einen Preis zu bekommen. Aber wenn man den Tag in seiner Gesamtheit betrachtet, hat es sich gelohnt viele neue Erfahrungen bezüglich der Mathematik und Wettbewerben gemacht zu haben, auch wenn wir am Ende keinen Preis gewonnen haben.

Gelohnt hat es sich auf jeden Fall! An dieser Stelle bedanken wir uns auch nochmals bei Herr Ossmann für die interessanten Gespräche und den schönen Tag in Darmstadt!

Robert Eisinger