Leonce und Lena

Unsere Produktion gefiel so gut, dass wir mehrfach dafür ausgezeichnet wurden. Wir haben einige Fotos und Berichte dazu zusammengestellt.

Fotos: Kevin Wann

 

"Leonce und Lena" nach Büchner

 

Regie: Sibylle Brandl - Rita Benter - Jelena Kronenberger

Die Theater-AG "ohren-kopf-und-kragen" vertritt erneut (nach hamlet 2.0 in Berlin) das Land Rheinland-Pfalz auf dem Schultheaterfestival der Länder 2014 in Saarbrücken! 

Unser Inszenierung wurde auserkoren, der krönende Abschluss eines bunten Reigens von 16 Inszenierungen zum Thema „Grenzgänge“ zu sein.

Wir spielten am Freitag, den 19. September um 16.30 Uhr vor mehr als 500 Zuschauern mit einer phänomenalen Stimmung.

Die Inszenierung wurde auf Grund des sehr kurzen Schulhalbjahres ausschließlich für das Festival wieder aufgenommen und nur dort gespielt. Warum? Ein Drittel der Besetzung musste aus verschiedenen Gründen umbesetzt und ausgetauscht werden.

Wir sind wirklich stolz auf alle teilnehmenden Spielerinnen und Spieler und Helfer im Hintergrund, die sich trotz des sehr kurzen Schulhalbjahres und einer Vielzahl von Klausuren und des nahenden Abiturs dafür sorgten,  dass wir unsere Schule und das Land vor einem Fachpublikum repräsentieren konnten. Und - wie uns mehrfach versichert wurde - unseren Spaß und unsere Freude am Spiel vermitteln konnten.

 

Pressemeldung der AG vom 16.7.2014

 „Meine Herrn, was wollen Sie von mir?“ - den Auftritt auf dem Bundesfestival Schultheater im September!

 

Der „Kunst-Preis“-Träger der Stadt Bingen, die Theater-AG „ohren-kopf-und-kragen“ des SGG, erhält zum zweiten Mal eine der höchsten Auszeichnungen im Bereich Schultheater: Sie vertritt mit „Leonce und Lena“ nach Georg Büchner das Land Rheinland-Pfalz auf dem Schultheaterfestival der Länder 2014 - diesmal in Saarbrücken.

 

„Der Wettbewerb ist rum, jetzt beginnt das Fest!“ - mit diesen Worten wurden die Spielleiter aller 16 prämierten Schultheater-Ensembles in Saarbrücken begrüßt. Und dass es die Saarländer ernst damit meinen, wurde schnell klar. Sich untereinander kennen lernen, die Spielstätten, Unterkünfte, das Organisationsteam des größten europäischen Schultheaterfestivals kennenzulernen, das war das Ziel des Vortreffens, zu dem Sibylle Brandl und Rita Benter aus der Leitung der Theater-AG des SGG anreisten.

Jedes Jahr in einem anderen Bundesland, jedes Jahr reichen Ensembles aus Theater-AG oder Kursen Darstellendes Spiel ihre Produktionen in ihrem eigenen Bundesland ein, das dann jeweils drei Produktionen an den Bundesverband weiter schickt, der dann die endgültige Prämierung festlegt. Alle 16 Bundesländer, alle Altersklassen und Schulformen, ein bunter Querschnitt der Theaterarbeit unter dem Motto „Grenzgänge“ sollen das Motto des Festivals repräsentieren, das neben den prämierten Inszenierungen als Kern auch eine Fachtagung und Workshops bietet.

 

„Uns war sofort bei der ersten Sichtung klar, dass wir Euch entweder für die Eröffnung oder für den Abschluss des Festivals haben wollen“, verrät ein Jurymitglied den beiden Spielleiterinnen. Wie es sich für ein Stück mit einem König gehört, bildet die Produktion nun den krönenden Abschluss des Festivals im September.

 

Zwischen „boa cool“ und „das war doch sonnenklar, dass wir das schaffen“, reichten die Kommentare der jungen Mimen, die sich mit „Leonce und Lena“ nach Georg Büchner beworben hatten. Aber so sonnenklar war das Sibylle Brandl nicht. „Wir hatten es zwar alle im Gefühl, dass wir hier eine ziemlich gute Produktion hingelegt hatten, aber dass wir nach Berlin ein zweites Mal ausgewählt werden - vor allem mit Büchner im Büchnerjahr und schon wieder als Gymnasium - daran hatte ich meine Zweifel. Aber“, verrät sie, „das hat mich nicht davon abgehalten, zwei Wochen, bevor die Zusage kam, schon mal einige Requisiten zusammen zu klauben. Scheint ja geklappt zu haben“, meint sie augenzwinkernd.

 

Mit dem ganzen Stolz auf diese Auszeichnung kommt nun einige Arbeit auf die Truppe zu, die vor rund 500 Leuten spielen wird. Doch seit September letzten Jahres ist das Stück abgespielt. Nun müssen die Kostüme und Requisiten wieder zusammengesucht werden - bei diesem Stück eine echte Herkulesaufgabe für Jelena Kronenberger, ebenfalls Spielleitung. „Es fehlt ein Balken“, war die Bilanz beim Wiederaufbau des Bühnenbildes, „ich kenne jetzt alle Nischen in der Schule“, stöhnt Rita Benter, die mit Hausmeister Peter Waibel die vier Gebäude von oben bis unten durchsucht hat. „Er ist weg, na und, kriegen wir schon hin“, beruhigt Thomas Gaskin, der „sein“ Bühnenbild wieder aufmöbelt. Die größte Jonglage: Die „alte AG“ muss wieder zusammengetrommelt werden. Einige sind nicht mehr auf der Schule oder stehen kurz vor dem Abitur, dennoch ist es gelungen, das Stück mit 80% der Originalbesetzung wieder aufzunehmen. Der Rest kann durch die neuen Mitglieder und die Regieassistenten besetzt werden. „Oh Mann, der Trupp hat mir echt gefehlt“, freut sich Julia Mach, die zusammen mit Jan Casper „Leonce und Lena“ ist. Und so begann die erste Probenarbeit mit der Übung, die inzwischen Kultstatus genießt: „Hey, seid ihr auch so gut drauf wie ich? Dann macht doch einfach mit! ...“

 

Mit „Leonce und Lena“ haben wir das 175jährige Jubiläum des SGG im Schuljahr 2013/2014 eröffnet. Hier findet ihr Artikel und Reaktionen zum Stück.

Komödie Kunst

Ehemalige Schauspieler der Theater-AG „ohren-kopf-und-kragen“ spielen

Premiere des französischen Erfolgsstücks von Yasmina Reza („Gott des

Gemetzels“) am SGG Bingen

 

 

„Mein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von ein Meter auf ein

Meter zwanzig, ganz in weiß. Der Untergrund ist weiß und wenn man die Augen

zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen. [...] Ich frage dich

nun, was du, Yvan, für dieses Bild bezahlen würdest.“

 

Dass Streifen schlank machen, ist eine alte Tatsache. Aber dass Streifen eine

Freundschaft zum Verschwinden bringen, klingt bizarr. Und doch führt der Kauf

eines weißen Bildes mit feinen weißen Querstreifen dazu, dass sich die drei Freunde

Serge, Marc und Yvan komplett zerstreiten, bis sie schließlich ....

 

Yasmina Rezas Erfolgsstück „Art“ hat seit seiner Uraufführung 1994 einen

Siegeszug durch die Theater angetreten, zahlreiche Preise gewonnen und wurde

in 40 Sprachen übersetzt. Reza ist Garantin für pointierte Dialoge, hervorragend

gezeichnete Charaktere und einer Komik, bei der einem dann doch das Lachen im

Halse stecken bleibt - weil man sich selbst erkennt.

 

Das Freie Theater ZWÖLFplusEINS zeigt mit den ehemaligen SGGler Florian

Andreas, Manuel Hähnel und Jakob Hinz unter der Leitung von Sibylle Brandl in

einer temporeichen Inszenierung, wie die Eintönigkeit eines Bildes die Eintönigkeit

einer Freundschaft durchbricht.

 

 
 
 

Kunstförderpreis

Kunstförderpreis der Stadt Bingen an Theatergruppe des SGG 

 
Pressemeldung vom 26. November 2012 
 
„Wir waren beeindruckt von der Kreativität und der künstlerischen Leistung der Theater-AG ‚ohren-kopfund-kragen’ des Stefan-George-Gymnasiums“, so die Jurymitglieder Walter Eichmann, Franz Toth und 
Patricia Paulus gegenüber dem Kulturausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Einmütig folgten die Ausschussmitglieder dem Juryvorschlag und vergaben den Kunstförderpreis der Stadt Bingen 2012 an die 
Schülerinnen und Schüler der Theatergruppe. Die betreuenden Lehrerinnen Sybille Brandl und Mia Hartmann waren begeistert über so viel Zustimmung und betrachten dies als Ermutigung für die Zukunft. Der 
jungen Theatertruppe ist es gelungen, einen anspruchsvollen Stoff in einer eigenen zeitgenössischen Umsetzung auf die Bühne zu bringen und damit auch junges Publikum zu erreichen. Die Schüler brachten 
sich mit eigenen Texten ein, improvisierten und integrierten eine kleine Live-Band. Mit ihrer Bearbeitung 
des klassischen „Hamlet“ wurde die Theater-AG als Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz zum Schultheaterfestival der Länder in Berlin eingeladen. 
Oberbürgermeister Thomas Feser wird den mit 1.500 € dotierten Preis im Rahmen der Semestereröffnung 
der Volkshochschule am 1. Februar 2013 in der Binger Bühne überreichen – dann wird die Theater-AG ihr 
aktuelles Stück zeigen, das gerade in Vorbereitung ist. 
Des Weiteren beschloss der Kulturausschuss, einen undotierten Ehrenpreis an die Jazzsängerin Sarah 
Lipfert zu vergeben. Als einstige Sängerin der SGG Bigband machte sie sich schnell einen Namen und 
war daraufhin festes Mitglied im Landesjugendjazzorchester, mit dem sie auch auf Amerika-Tournee war. 
2005 erhielt sie ihr Diplom im Fach Jazzgesang und hatte mit ihrer Band viele Auftritte. Heute hat sie verschiedene Lehraufträge. Schon jetzt sei verraten, dass Sarah Lipfert 2013 beim „Bingen swingt“ eingeladen ist und dabei auch den Preis erhalten wird. 
Insgesamt nahm der Kulturausschuss erfreut zur Kenntnis, dass in diesem Jahr fünf Kandidatinnen und 
Kandidaten für den Kulturförderpreis vorgeschlagen wurden – und ermutigt die Bewerber, es 2015 erneut 
zu versuchen. 
 
Quelle: Stadtverwaltung Bingen
 

Unser Projekt 2012/2013: "45 minutes"

Wir entwerfen ein eigenes Stück mit dem Arbeitstitel "45 minutes". Was sich dahinter verbirgt, erfahrt ihr zu Beginn des nächsten Schuljahrs über das Infobrett neben der Caféteria und hier auf der Homepage.

Es sei schon mal soviel gesagt: Wir brauchen viele verschiedene Talente! Neben Spielern/-innen genauso Tänzer, Jongleure, Kampfsportler, Musiker, Videofilmer, Film-und-Tonschnittkundige, Bühnenbildner, mit den Ohren Wackler, usw...

Wer Interesse hat, kann schon jetzt Name / Klasse (derzeitig) bei Frau Brandl oder Frau Hartmann ins Fach legen, uns ansprechen oder mailen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aufführungszeitraum höchstwahrscheinlich nach den Osterferien 2013.

Hase Hase 2010

Theater-AG des Stefan-George-Gymnasiums Bingen

"Hase Hase" von Coline Serreau

Aufführungsdauer ca. 2 Stunden – 1 Pause

Nach mehreren Tagen mit jeweils 12 Stunden Probe bis in die späten Stunden, steht unseren „Hasen“ kaum noch etwas entgegen. So können wir Euch auch mit einigen Fotos der Endproben auf den Geschmack bringen!

Eine Theateraufführung hat viele Mitwirkende - auf und hinter der Bühne.

 

Es spielen (in der Reihenfolge ihres Auftretens)

 

Mama Hase Martina Krück
Papa Hase Manuel Hähnel
Bébert Hase

Marcel Fleck

Hase Hase Micha Wijesingha
Außenminister Jakob Hinz
Jeannot Hase Florian Andres
Polizei Margarethe Bendix, Theresa Lorentz, Nina Keller
Marie Hase Margarethe Bendix
Géneral Jakob Hinz
Lucie Hase Leila Kessler
Mme Duperie Eleni Schmidt
Schwarzer Mann Jacob Hinz
Yvette von Leck Nina Keller
Hérvße Duperie Nina Keller
Kleiner Soldat Kristina Fabert

 

Live-Band / Geräusche

 

Vincent Zimmer Gitarre
Vincent Degner Kontrabass
Julian Rausch Klavier / E-Piano
Willi Wolfarth Saxophon

 

Regie und Leitung

 

Sibylle Brandl Schwerpunkt Schauspiel
Mia Hartmann Schwerpunkt Stimmbildung

 

 


 

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