Theater-AG „ohren-kopf-und-kragen“ des SGG-Bingen mit„Einfach SIMPLE“ für den Internationalen Jugentheaterpreis PAPAGENO-Award 2017 in Österreich nominiert

Kurz nach der Bekanntgabe, dass auch das Staatstheater Mainz zum Berliner Theatertreffen fährt und zudem sein Chefmaskenbildner Paefgen für die Goldene Maske nominiert ist, gibt es eine weitere frohe Theater-Kunde aus der Region: Die Eigenproduktion „Einfach SIMPLE“ nach dem Jugendroman von Marie-Aude Murail ist sowohl in der Sparte „Beste Produktion“ als auch „Beste Haupt- und Nebendarsteller“ für den im deutsch- und englischsprachigen Raum einmaligen „Jugendtheater-Oscar“ nominiert. Mit ihm ehrt die Reiman-Akademie Linz/Österreich Produktionen mit jugendlichen Darstellern zwischen 12 bis 21 Jahren.

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Eigenproduktion der Theater-AG „ohren-kopf-und-kragen“

hamlet 2.0 - denn sein ist nicht sein

Ein Kriminalstück so fast gar nicht nach Shakespeare

Uraufführung im Oktober 2011

Was haben Gummibärchen, Schädel,
ein absolut unerwarteter „Turn“
und Shakespeare gemeinsam?


Also Hamlet, das ist der von Shakespeare, den man immer mit dem Schädel in der Hand sieht. Sein Vater wird ermordet, er soll ihn rächen und das ist der Anfang vom mehr als tragischen Ende. Dass da mehr als nur etwas „faul im Staate Dänemark“ ist und sich die Frage nach „Sein oder nicht Sein“ stellt, liegt auf der Hand ... wenn da nicht schon der berühmte Schädel, nämlich der von Hofnarr Yorick, läge.

Auf unserer Hand lagen im Februar 2011 zwei ziemlich klare Vorsätze: Die “Alt-Hasen“, demnächst im Abitur, spielen wieder mit und wir schreiben was selbst - „irgendwas mit Hamlet“.

 

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Hamlet 2.0 - denn sein ist nicht sein - Ein voller Erfolg

Fünf Aufführungen begeistern das Publikum

Jeder, der "Hase Hase" letztes Jahr gesehen hat, dachte sicherlich: "Das kann man nicht mehr steigern." Falsch! Das Stück "Hamlet 2.0 – denn sein ist nicht sein", das die Theater AG "Ohren, Kopf und Kragen" des SGG Bingen in gerade mal neun Monaten komplett aus dem Boden gestampft hat (das heißt: geschrieben, einstudiert, Requisiten besorgt, Videos zusammengestellt, Licht eingestellt und aufgeführt), übertrifft den Vorgänger sogar. Das Stück, das nur leicht an Shakespeares "Hamlet" erinnert, wurde außerdem zusätzlich zum normalen Unterricht erschaffen, und viele Schauspieler mussten sich auf das Abitur vorbereiten.

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Keine Angst vor „Hänger“

02.11.2010 - BINGEN

Von Christine Tscherner

SCHULTHEATER Jugendliche am Stefan-George-Gymnasium proben für großen Auftritt

„Das Lampenfieber kommt bestimmt noch.“ Micha, Marcel und Martina geben sich entspannt. Ein langer Probentag liegt hinter den Schülern. Am 3. November ist Premiere. Eine im Februar neu gegründete Theater-AG am Stefan- George-Gymnasium zeigt ihr Können.

Schultheater gilt als Experimentierfeld: Zuschauer sind in der Regel Mitschüler, Eltern und die stolze Oma. Patzer und Nervosität verzeiht das Publikum. Für viele Darsteller bedeutet die Bühne Premiere im Rampenlicht. Erfahrung in der Fastnachtsbütt ist hilfreich. Nach der Schulzeit ist der Ausstieg vorprogrammiert, die Besetzung wechselt häufig. Die Gruppe zerfällt und fügt sich neu zusammen. Schultheater eben.

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Ganz normale Familie?

08.11.2010 - BINGEN

Von Franziska Brichta

THEATER Schüler des George-Gymnasium zeigen „Hase,Hase“

Ein Tisch mit grüner Tischdecke, vier Stühle, ein Sessel vor einem Fernseher, Familienfotos an den Wänden und Urlaubskarten am Kühlschrank. Die Mutter steht an der Anrichte und bereitet das Abendessen, während der Sohn am Tisch über Papieren brütet. Im Hintergrund erklingt leise Jazzmusik.

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