Leitbild des Stefan-George-Gymnasiums

Wir geben uns ein Leitbild, worin wir Werte, Ziele und Erwartungen formulieren:

 
Schulisches Leben setzt Respekt, Toleranz, Kollegialität und Solidarität voraus.
 
Das bedeutet für uns:
 
  • Wir respektieren die Persönlichkeit jedes Einzelnen und sind solidarisch hinsichtlich unserer gemeinsamen Ziele.
  • Wir achten die Würde aller am schulischen Leben Beteiligten.
  • Wir arbeiten in fachlichen, didaktischen und erzieherischen Bereichen zusammen.
  • Wir pflegen eine Kultur des Vertrauens.
  • Wir bemühen uns, andere Auffassungen zu verstehen, und wollen nicht demütigen.
  • Wir achten die Regeln und tragen unsere gemeinsame Ordnung mit.
  • Wir fördern ein Klima des angstfreien, offenen und würdevollen Umgangs und Dialogs miteinander.
  • Wir sorgen für ein Schulklima, das von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist.
  • Wir praktizieren, fördern und erwarten Zivilcourage.
 
 
Wir wünschen an unserer Schule ein Klima des angstfreien, offenen und würdevollen Umgangs aller am Schulleben Beteiligten.
 
Das bedeutet für uns Lehrerinnen und Lehrer:
 
  • Ich bemühe mich tolerant zu sein.
  • Ich will nicht demütigen und stelle niemanden öffentlich bloß.
  • Ich versuche gerecht zu sein und bevorzuge niemand.
  • Ich bemühe mich um eine offene Gesprächskultur, die jedem das Recht auf Mitsprache einräumt.
  • Ich habe Geduld zuzuhören.
  • Ich bemühe mich, berechtigte Kritik an meinem Unterricht konstruktiv und kreativ umzusetzen.
  • Ich dulde keine körperliche und keine verbale Gewalt.
  • Ich dulde kein diskriminierendes Verhalten.
 
 
Das bedeutet für uns Schülerinnen und Schüler:
 
  • Ich achte und respektiere meine Lehrerinnen und Lehrer, meine Mitschülerinnen und Mitschüler und alle in der Schule tätigen Menschen.
  • Ich bemühe mich Kritik anzunehmen und selbstkritisch zu sein.
  • Ich bin offen für die Probleme meiner Mitschülerinnen und Mitschüler.
  • Ich grenze niemanden aus.
  • Ich versuche Probleme zu lösen ohne physische oder psychische Gewalt anzuwenden.
  • Ich schweige nicht, wenn eine Mitschülerin oder ein Mitschüler geschädigt wird.
 
 
Wir wollen, dass an unserer Schule jeder die Bereitschaft hat, für sich und für andere Verantwortung zu übernehmen.
 
Das bedeutet für uns Lehrerinnen und Lehrer:
 
  • Ich weiß, dass Lehrer sein mehr bedeutet als Unterricht und Verwaltung.
  • Ich erscheine pünktlich zum Unterricht.
  • Ich bereite mich gewissenhaft vor, um einen auch methodisch interessanten und anspruchsvollen Unterricht gestalten zu können.
  • Ich stärke die Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler und trage damit zu deren Persönlichkeitsentwicklung bei.
  • Ich berate die mir anvertrauten Schülerinnen und Schüler, wenn sie es wünschen, bei Entscheidungen und Problem

 

Das bedeutet für uns Schülerinnen und Schüler:

 
  • Ich erscheine pünktlich zum Unterricht.
  • Ich informiere meine Lehrer rechtzeitig bei Abwesenheit vom Unterricht.
  • Ich achte auf die Einhaltung vereinbarter Termine und Verabredungen. Sollte es mir nicht möglich sein, einen Termin einzuhalten, so setze ich die betreffenden Personen rechtzeitig in Kenntnis.
  • Ich gehe sorgfältig mit meiner Schule, deren Ausstattung und deren Umgebung um.
  • Ich trage aktiv dazu bei, Unterrichtsräume, Cafeteria und Schulgelände im Schulalltag sauber zu halten.
  • Ich arbeite mit und engagiere mich.
  • Ich arbeite im Team d.h. ich bin verantwortlich für meinen Anteil an der Teamarbeit sowie für den Erfolg des ganzen Teams.
  • Ich helfe Mitschülerinnen und Mitschülern (sofern erforderlich und gewünscht) bei schulischen Schwierigkeiten und persönlichen Problemen.
  • Ich erledige meine Hausaufgaben sorgfältig und bereite mich auf den Unterricht vor.
 
 
Wir wollen eine aktive Zusammenarbeit mit den Eltern.
 
Das bedeutet, dass
 
  • wir den regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit den Eltern wünschen.
  • wir Elternanliegen ernst nehmen.
  • wir alle vertrauensvoll und partnerschaftlich miteinander umgehen wollen.
  • wir Eltern frühzeitig und klar über wichtige schulische Anliegen und Vorgänge informieren, um eine Abstimmung der Erziehungskonzepte zwischen Elternhaus und Schule zu ermöglichen.
  • wir das Potential der Elternschaft (Sachverstand, Engagement, Beratung) in unsere schulische Arbeit bewusst mit einbeziehen.
  • wir von den Eltern erwarten, dass sie – bei aller Pluralität der Anschauungen – unsere Leitbildvorstellungen akzeptieren und aktiv an der Umsetzung unserer Ziele mitwirken.
  • Wir von den Eltern erwarten, dass sie sich über die Elternabende hinaus für die Schule einsetzen.
 
 
Wir bieten jungen Menschen ein vielfältiges und differenziertes Bildungsangebot auf qualitativ hohem Niveau.
 
Das bedeutet für uns:
 
  • Wir fördern unsere Schülerinnen und Schüler, d.h. wir wecken und pflegen das vorhandene Potential.
  • Wir fordern unsere Schülerinnen und Schüler, d.h. wir erwarten Leistung und auch die Einsicht in die Notwendigkeit konzentrierten Lernens.
  • Wir treten gerne mit anderen in Wettbewerb und ermöglichen Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an vielerlei Wettbewerben (Knobelix, Jugend forscht, Jugend trainiert)
  • Wir legen Wert auf ein vielfältiges kulturelles Angebot für unsere Schülerinnen und Schüler ( Schwerpunkt Musik mit Orchesterklassen, Praxiskursen und vielen Arbeitsgemeinschaften, Schwerpunkt Naturwissenschaften, Schwerpunkt altsprachlicher Zweig mit Latein Plus, Theater AG, Theaterfahrten, Klassen und Kursfahrten, Orchesterprobefreizeiten, Projektwoche, Betriebspraktikum und andere außerschulische Lernorte.)
  • Wir bemühen uns um Offenheit und Unvoreingenommenheit gegenüber anderen Ländern und Kulturen.
  • Wir unterhalten Partnerschaften mit Schulen im europäischen Ausland.
  • Wir wollen mit verschiedenen Ritualen ( z.B. Sextaneraufnahme, Abiturfeier, Schulfeste und Schulkonzerte ) die Identifikation aller am Schulleben Beteiligten mit unserem Lebensraum Schule fördern.
 
 
Die Schulgemeinschaft des SGG ist offen für Entwicklungen und Veränderungen.
 
Das bedeutet für uns:
 
  • Wir sind bestrebt die Schule ( die Lehr- und Lernbedingungen) qualitativ weiter zu entwickeln.
  • Wir überdenken und überprüfen Lernwege und vereinbaren gegebenenfalls neue Ziele. Dadurch wollen wir ein jeweils angemessenes Leistungsniveau hinsichtlich der ganzheitlichen Persönlichkeitsentfaltung erhalten (bzw. sichern).
  • Wir bilden uns weiter und nutzen dazu inner- und außerschulische Fortbildungsangebote,
  • Wir bemühen uns dauerhaft um die Entfaltung und Pflege einer lebendigen, konstruktiven und kooperativen Gesprächs- und Konfliktlösungskultur in allen Bereichen.
  • Wir wollen Traditionen pflegen und für Neues aufgeschlossen bleiben.
 
 
Wer in das Gymnasium eintritt, schließt gleichsam mit der Schule einen Vertrag über seine Rechte und Pflichten ab.
 
Das bedeutet für uns:
 
- In diesem Vertrag verständigen wir uns auf Grundregeln und achten auf deren Einhaltung.
 
  • Dieser Vertrag verpflichtet die Partner zu gegenseitiger Achtung. Er schafft ferner die Grundlage dafür, dass unsere Bildungsziele erreicht werden können und unser gesellschaftlicher Auftrag erreicht wird.
  • Der Vertrag verpflichtet zu Ordnung und Sorgfalt gegenüber Sachen.
  • Während der Gymnasialzeit entwickeln sich unsere Schülerinnen und Schüler von Jugendlichen zu Erwachsenen. Unsere Schule trägt dieser Entwicklung Rechnung, indem sie jedem Einzelnen in zunehmendem Maße Verantwortung für den eigenen Bildungsprozess und für die Schulgemeinschaft überträgt.
  • Wenn die Ziele unserer Gemeinschaft durch Störungen von innen oder außen bedroht sind, haben alle Beteiligten die Pflicht, diese Störungen zu thematisieren und nach Lösungen zu suchen.
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