Leukämiehilfe Rhein-Main

 

Mein Name ist Rudolf Müller (geb. 02.01.1958). Ich bin Lehrer für Mathematik und Physik am Stefan-George-Gymnasium und ebendort auch der Leiter der Oberstufe.
Am 05.12.1990 wurde bei mir die Krankheit Akute Lymphatische Leukämie (C-ALL) festgestellt. Eine sehr lange Behandlung (bis 1994) in der Mainzer Universitätsklinik mit Chemo-Therapie und Bestrahlung rettete mir das Leben. 
 
Im Krankenhaus lernte ich einen jungen Mann kennen, der an Leukämie erkrankt war und dem somit der baldige Tod drohte. Seine Eltern organisierten damals eine Typisierungsaktion, jedoch war es binnen der wenigen Zeit, die ihm noch blieb, nicht möglich, einen passenden Spender auszumachen.
Die Eltern, Familie Waldmann aus Rüsselsheim, und einige weitere Patienten gründeten daraufhin die „Leukämiehilfe Rhein-Main“. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, der mangelnden Aufklärung und dem Defizit an Spendern den Kampf anzusagen. Dazu gehört unter anderem Folgendes:
 
  • Erstellen von Patienteninformationen
  • Typisierungsaktionen zum Sammeln von Knochenmarkspenderdaten
  • Veranstaltungen zur Information von Patienten und Angehörigen
  • örtliche Selbsthilfegruppen
  • und vieles mehr!
 
Aus dieser Gruppe entstand schließlich unter dem Vorsitz von Frau Waldmann auch die DLH (Deutsche Leukämie Hilfe), deren Einsatz mit Ehrungen wie dem Bundesverdienstkreuz honoriert worden sind.
 
 
Jede Typisierung (d.h. die Untersuchung des abgenommenen Blutes eines bereitwilligen Spenders) verursacht wegen des Laboraufwands 50 Euro Unkosten. 
Daher ist es mein Wunsch bei solchen und ähnlichen Aktionen, möglichst viele Spendengelder aufzutreiben, damit unsere Schülerinnen und Schüler, die zur Stammzellspende bereit sind, diese Unkosten nicht tragen müssen.
 
 
Daher möchte ich alle Leser dieser Zeilen hiermit bitten, unsere Schul-Aktionen durch einen Beitrag zu unterstützen. Jeder Euro kann Leben retten. Selbst wenn er bei einer konkreten Aktion nicht in eine Typisierung münden sollte, dann wird er der DKMS weitergeleitet und bei einer andere Typisierungsaktion Leben retten.
 
Meine Arbeit im Kampf gegen die Leukämie ist der einzige Sinn, den meine persönliche Erkrankung im positiven Sinne haben kann. Daher ist es mein persönliches Anliegen, die Schülerinnen und Schüler auch in einer Zeit von Vereinsamung und Egozentrik für die Notwendigkeit des gemeinsamen Handelns zu sensibilisieren.
 

Zusätzliche Informationen finden Sie unter folgenden Adressen:

 

Für Rückfragen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

Rudolf Müller

 

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